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Medienzentrum Wiesbaden
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Interaktive Präsentationsgeräte

Der Slogan "Das Ende der Kreidetafel" rief zum technologischen Umbruch an der Stirnseite des Klassenraums auf. Mit Aussicht auf vielfältige Vorteile.

Interaktive Präsentationsgeräte

Nach der Einführung der interaktiven Whiteboards Ende 2009 haben sich verschiedene Strategien an Schulen entwickelt, um einen geeigneten Tafelersatz zu finden.

An Grundschulen und in naturwissenschaftlichen Bereichen der weiterführenden Schulen werden in einigen Schulen weiter Kreidetafeln als Mittel der Wahl für z.B. das Erlernen des Schreibens oder umfangreiche Formelentwicklungen und Tafelbilder gesehen. Meist werden die klassischen Tafelsysteme jedoch durch ein interaktives Präsentationsgerät ergänzt, häufig basiert Präsentationsmöglichkeit ausschließlich auf der neuen Technik basiert.

Die Entwicklung um die interaktiven Präsentationsgeräte dient auch als Beispiel für die zunehmende Ausgestaltung der Vor- und Nachteile verschiedener Ausstattungs an Schulen:

  • Das interaktive Whiteboard: Die Ausstattungsvariante bietet hervorragende interaktive Möglichkeiten. Die Darstellung ist wegen der großen Präsentationsfläche und guter Beamerqualität auch für größere Klassenräume geeignet. Die Oberflächen sind für die Nutzung ohne PC, Beamer und Software, z.B. für das Anhängen von Materialien mit Magneten, zum Teil nicht geeignet. Die Lebensdauer der Beamer ist ein entscheidendes, meist einschränkendes Kriterium für die Zuverlässigkeit der Ausstattung.
  • Das interaktive Display: Zunehmend halten Monitore mit interaktiver Oberfläche Einzug in die Klassenzimmer. Mit Größen von 60“ – 84“ sind die Geräte für alle Klassenraumgrößen zu nutzen, ihre Bildqualität ist dank hoher Auflösung und guter Panelqualität herausragend. Die Größe der Darstellung von z.B. Icons oder Text muss durch die entsprechenden Betriebssystem-Einstellungen gewährleistet werden. Die gravierendsten Nachteile der Geräte stellen zum einen ihr immer noch sehr hoher Anschaffungspreis und die eingeschränkte Funktionalität außerhalb des interaktiven Betriebs oder als Präsentationsmedium dar.
  • Der interaktive Beamer: Diese Lösung bietet Vorteile, indem sie eine klassische Whiteboard-lösung mit in den Beamer integrierter Interaktivität verbindet. Das zugrundeliegende Whiteboard lässt sich mit allen gewohnten Funktionen und Lineaturen nutzen, der Beamer mit seiner eingebauten Interaktivität und der Steuer-PC sorgen für die zeitgemäße Mediennutzung. Die Interaktivität der Beamer ist gegenüber den vorgenannten Lösungen meist weniger leistungsfähig, die Nachteile des hohen Supportaufwands und der Folgekosten für die Beamer bleibt bestehen.
  • Das interaktive Endgerät: Zunehmend entscheiden sich Schulen für die Kombination eines fest installierten Beamers und frei wählbarem Steuergerät. Nutzt die Schule z.B. ein Tablet (oder mehrere) verlegt sie die Interaktivität sozusagen auf die Seite des Steuergeräts, allerdings mit deutlich eingeschränktem Funktionsumfang: die gleichzeitige Arbeit mehrerer Schüler ist eine Einschränkung, vor allem aber findet die Eingabe nicht mehr an der Tafel statt, sondern ist gerätezentriert. Angeschlossen an einen fest installierten Beamer können so jedoch Präsentationen jeder Art mit jedem vorhandenen Arbeitsgerät vorgenommen werden. Die klassische Tafel/das klassische Whiteboard dient unabhängig der eingesetzten Technik als Unterrichtswerkzeug.