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Kunsthaus Wiesbaden

Am ehemaligen Sitz der Werkkunstschule Wiesbaden auf dem Schulberg bietet das Kunsthaus seit 1989 ein vielfältiges Angebot: Es ist Ausstellungs- und Veranstaltungsort, Atelierhaus, Werkstatt und Begegnungsstätte.

Details

Das heutige Kunsthaus am Schulberg 10 hat eine wechselvolle Geschichte: Erbaut von Architekt Philipp Hoffmann als Schulgebäude in der Mitte des 19. Jh.s, diente es später als Kunstgewerbeschule und anschließend als Sitz der Werkkunstschule Wiesbaden. Seit 1989 ist das Gebäude als Kunsthaus Eigentum der Stadt. Es dient als Ausstellungs- und Veranstaltungsort, als Atelierhaus für hiesige Künstler und Künstlerinnen und Stipendiaten aus aller Welt, als Werkstatt für Kinder und als Geschäftsstelle des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK).

Diese vielfältige Nutzung begründet das reiche Angebot. Es werden Werke regional bis international arbeitender zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, thematische und monografische Ausstellungen und Wiesbadener Sammlungen gezeigt, und Veranstaltungen durchgeführt, die sich zwischen Performance, Installation, Klangkunst und aktuellem Musikschaffen bewegen. Nach dem Abriss eines Anbaus aus den 1950er-Jahren wurde Raum geschaffen für einen 2011 eröffneten Neubau, der als architektonisch eigenständiger Kubus den Altbau zurückhaltend flankiert.

In diesem Neubau entstanden zu ebener Erde ein großzügiger Ausstellungsraum mit über 300 m2 Fläche, ein lichtes Foyer und ein Übergang zur so genannten Aula im Altbau; im Untergeschoss hat inzwischen die Artothek ihr neues Domizil gefunden; hinzu kommen die notwendigen Werkstätten und Lagerräume. In seiner Multifunktionalität ist das Kunsthaus ein lebendiger Ort, der verschiedenste Facetten künstlerischen Schaffens konzentriert, ein Impuls gebender Ort für Kreativität und eine Begegnungsstätte für alle Kunstinteressierten.

Verweise