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Stadtlexikon Wiesbaden
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Schutzhütten

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden im Wiesbadener Stadtwald zahlreiche Schutzhütten. Der älteste, heute noch erhaltene Bau ist die „Ludwig-Schwenck-Hütte“ in der Nähe des Grauen Steins.

Details

Als um die Mitte des 19. Jahrhunderts Wiesbaden anfing, sich zur Weltkurstadt zu entwickeln, wurde es notwendig, Kurgästen und Einheimischen den Aufenthalt in der Stadt und der näheren Umgebung so angenehm wie möglich zu gestalten. Durch das Engagement des 1856 gegründeten Wiesbadener Verschönerungsvereins wurden Teilbereiche des Stadtwaldes mit Hilfe von Baumpflanzungen, künstlichen Wasserläufen und -fällen, der Erschließung von Quellen und Felsengruppen zu einem Landschaftspark umgestaltet. Nach und nach entstanden Wege, Ruhebänke, Schutzhütten für die Wanderer sowie Aussichtstürme.

1857 errichtete der Verschönerungsverein auf dem Neroberg die erste Schutzhütte, der zahlreiche weitere, auch von anderen Vereinen, folgten. Zu ihnen gehörten die Ludwig-Schwenck-Hütte, die Pauline-Scholz-Hütte, die Josefshütte, die Dalheim-Hütte, die Adolf-Weygandt-Hütte, die Boglerhütte und die Carl-Hensel-Hütte. Noch 1913 ließ der Verschönerungsverein in sämtlichen Schutzhütten eiserne Tafeln mit der entsprechenden Benennung und Widmung anbringen.

Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 kam die Aufbauarbeit zum Erliegen. Viele Hütten wurden während des Krieges sogar illegal demontiert und verheizt. In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg konnten aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Lage - Wiesbaden war von 1918 bis 1930 besetzt - kaum neue Hütten errichtet werden. Nur die Schwenck-Herrmann-Hütte, die Rudolf-Dietz-Hütte und die Curt-Hoffmann-Hütte wurden in dieser Zeit gebaut.

Erst wieder während der NS-Zeit entstanden verstärkt neue Hütten im Stadtwald wie die Karl-Scheuermann-Hütte, die Luja-Hütte, die Wilhelm-Bausch-Hütte, die Alfred-Schulte-Hütte und die Wilhelm-von-Opel-Hütte. Der Zweite Weltkrieg führte erneut zu Zerstörungen und Beschädigungen. In den folgenden Jahren fand dann eine starke Erneuerungs- und Neubauwelle mit einem “Einheitstyp” statt, der noch heute einen Großteil der Schutzhütten in Wiesbadens Wäldern stellt. In den 1980er-Jahren widmete sich auch der Kur- und Verkehrsverein (KVV) wieder verstärkt dem Schutzhüttenneubau und ließ mit der Pagenstecherhütte am Schützenhausweg und mit der Pagenstecherhütte (1983) auf der Hohen Wurzel zwei neue Holzbauten errichten.

Da es sich bei den Schutzhütten um (mehr oder weniger aufwändig gestaltete) Holzbauten handelt, die jedoch bei mangelnder Pflege und infolge von Vandalismus nur eine beschränkte Lebensdauer aufweisen, sind heute keine Hütten aus dem 19. Jahrhundert mehr im Stadtwald erhalten. Aber auch von den Hütten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind viele in den letzten Jahren verschwunden. Das Netzwerk der vorhandenen Hütten erfüllt noch heute seine Funktion und bietet zahlreichen Wanderern Schutz bei schlechtem Wetter und die Möglichkeit zur Rast.

Ludwig-Schwenck-Hütte

Die in Frauensteiner Gemarkung, unweit des Grauen Steins, gelegene Schutzhütte aus dem Jahr 1907 ist die älteste erhaltene Schutzhütte in den Wäldern um Wiesbaden. Sie wurde vier Jahre nach dem Tod des Vorstandsmitglieds Ludwig Schwenck vom Rhein-und Taunus-Klub Wiesbaden zu dessen Ehren errichtet und am 21. Juni 1907 eingeweiht. Architekt war Carl R. Schiemann. Im Gegensatz zu den vorher erbauten Schutzhütten, bei denen es sich in der Regel um Konstruktionen aus Rundhölzern, Brettern und Astwerk handelte, wurde hier zum ersten Mal der Typ des nordischen Blockhauses angewandt. Allerdings ist hierbei der Holzbedarf sehr hoch - so waren für den Bau rund sieben Kubikmeter Holz erforderlich - und verursacht dementsprechend hohe Kosten. Bei der Ludwig-Schwenck-Hütte lagen diese bei etwas über 1.000 Mark, für die damalige Zeit eine sehr hohe Summe. Dafür ist die Lebensdauer einer solchen Konstruktion aber wesentlich höher.

Der Kaufmann Ludwig Schwenck (1843-1903), war Gründer der in der Mühlgasse beheimateten Firma “L. Schwenck, Strumpf- und Trikotagen- Handlung” und auch langjähriger Schriftführer des Verschönerungsvereins Wiesbaden. Auf der Namenstafel in der Hütte ist der Nachname fälschlich ohne „c“ geschrieben.

Pauline-Scholz-Hütte

Den am Fasanerieweg gelegenen kleinen, auch Paulinenhütte genannten Bau ließ der Verschönerungsverein Wiesbaden 1909 errichten. Der Verein hatte testamentarisch von der Wiesbadener Bürgerin Pauline Scholz (1836 oder 1838-1908) eine Zuwendung in Höhe von 5.000 Reichsmark erhalten. Die Hütte besitzt weder den Charakter eines Waldhauses durch Verwendung brauner Holzfarben oder schmückendem Astwerk, noch Hinweise auf ein bäuerliches Anwesen, z. B. durch Fachwerkkonstruktion. Eher erinnert sie an einen Pavillon oder ein Kinderspielhaus in einem Garten. 1952 wurde die während des Zweiten Weltkriegs beschädigte Hütte vom Kur- und Verkehrsverein Wiesbaden neu hergerichtet. Dank der finanziellen Unterstützung des Ortsbeirates Nordost konnte die Hütte 2009 grundlegend saniert und am 20. Juni desselben Jahres erneut eingeweiht werden.

Josefshütte

Die ehemals am Kisselbornweg, südöstlich der alten Platter Straße, vom Verschönerungsverein Wiesbaden erbaute Hütte, ist eine Stiftung des 1. Vorsitzenden Josef R. A. Hupfeld (1851-1923). Hupfeld war der Gründer der ursprünglich in der Gartenfeldstraße beheimateten Eisen-, Metall- und Baumaterialien-Grosshandlung. Die Einweihung der Hütte wurde zu Hupfelds 60. Geburtstag, am 9. Oktober 1911, feierlich begangen. 1952 ließ der Kur- und Verkehrsverein die Josefshütte wieder herrichten und 1990 für 2.500 DM sanieren. Bei einem Sturm in den 1990er-Jahren wurde die Hütte leider völlig zerstört und nicht wieder aufgebaut.



Dahlheim-Hütte

Die Einweihung der am Kaiser-Wilhelm-Weg zum Schläferskopf gelegenen Dahlheim-Hütte erfolgte am 15. Juli 1912. Anlass zur Errichtung der Hütte gab Wilhelm Dahlheim (1837-1917), der 1911 an dieser Stelle von einem Unwetter überrascht wurde und nirgends einen Unterschlupf finden konnte. Dahlheim, Vorstandsmitglied des Verschönerungsvereins Wiesbaden, stiftete dem Verein einen Großteil der Mittel zur Errichtung der Hütte anlässlich seines 75. Geburtstages. Der Entwurf stammt von dem Kunstmaler Carl Jacob Frankenbach. Eine grundlegende Sanierung der Hütte konnte dank großzügiger Unterstützung des Ortsbeirates Dotzheim (auf dessen Gemarkung die Hütte liegt), des Kur- und Verkehrsvereins und weiterer Spender im Jahr 2009 durchgeführt werden.

Adolf-Weygandt-Hütte

Die am Nordostende des Rabengrunds, unweit des römischen Gutshofes „Höfchen“, gelegene Schutzhütte wurde 1912 vom Verschönerungsverein Wiesbaden errichtet und nur als „Halle am großen Rundfahrweg“ bezeichnet. Der aufgrund seiner Größe eher als Schutzhalle zu bezeichnende Bau von 1912 besaß einen 1892 erbauten Vorgänger. 1926 erhielt die Hütte zu Ehren des langjährigen zweiten Vorsitzenden des Verschönerungsvereins den Namen Adolf-Weygandt-Hütte. Der Wiesbadener Kaufmann Heinrich Adolf Weygandt (1853-1926), Gründer der gleichnamigen Eisenwarenhandlung, war Vorstandsmitglied des Rhein- und Taunus-Klubs, des Verschönerungsvereins Wiesbaden und des Bezirksvereins Altstadt (Bezirksvereine). Nach den erlittenen Schäden im Zweiten Weltkrieg richtete der Kur- und Verkehrsverein den Fachwerkbau 1952 wieder neu her.

Boglerhütte

Die ehemals oberhalb der Fischzucht gelegene Karls- oder auch Boglerhütte war eine Stiftung des Londoner Kaufmanns und gebürtigen Wiesbadeners Karl Bogler (1846-1923). Sie entstand nach dem Entwurf des bekannten Wiesbadener Malers Kaspar Kögler und des Architekten Friedrich Hatzmann unter der Regie des Verschönerungsvereins Wiesbaden. Die Einweihung der hölzernen Hütte konnte am 5.7.1913 begangen werden. 1952 ließ der Kur- und Verkehrsverein sie neu herrichten. Da für eine notwendige grundlegende Sanierung kein Geld vorhanden war, ließ der KVV die kulturhistorisch bedeutende Hütte im Jahr 2006 abbrechen. Heute erinnern nur noch die Fundamente an den Bau.

Carl-Hensel-Hütte

Die ehemals am Speierskopf im hinteren Nerotal gelegene Hütte wurde mit Mitteln aus der testamentarischen Stiftung von Carl Hensel (1828-1914), einem Wiesbadener Buchhändler, vom Verschönerungsverein Wiesbaden errichtet. Den Entwurf des Kunstmalers Carl Jacob Frankenbach und des Architekten Friedrich Hatzmann führten die Firmen Carstens, Hassler und May aus, die Einweihung konnte am 10.11.1914 begangen werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Hütte vom Kur- und Verkehrsverein 1952 noch einmal neu hergerichtet. Heute ist die im niedersächsisch-westfälischen Fachwerkstil gehaltene Hütte nicht mehr vorhanden.

Schwenck-Herrmann-Hütte

Die am Herreneichenweg, nördlich der Leichtweißhöhle, gelegene und am 22. Juni 1927 eingeweihte Hütte ist die erste Neuschöpfung des Verschönerungsvereins Wiesbaden nach dem Ersten Weltkrieg. Sie besaß einen Vorgängerbau aus dem Jahr 1900. 1952 wurde sie vom Kur- und Verkehrsverein neu hergerichtet. Am 17. November 2007 konnte erneut Neueinweihung gefeiert werden, nachdem dankenswerterweise die Hunde-Grundausbildungsgruppe des Jagdvereins Wiesbaden e.V. sich der Sanierung der Hütte angenommen hatte; u. a. wurde ein neues, haltbareres Dach aufgesetzt. Ihren Namen erhielt die Hütte nach den beiden Vorstandsmitgliedern des Verschönerungsvereins Wiesbaden, dem Kaufmann und langjährigen Schatzmeister Hans Herrmann und dem Herrenschneider und langjährigen Schriftführer des Vereins Carl Schwenck. Aufgrund der erhaltenen Wandmalereien auf der gemauerten Rückwand ist der Fachwerkbau einzigartig in Wiesbaden.

Rudolf-Dietz-Hütte

Im Jahr 1928 ließen die Naturfreunde Naurod am Osthang des Kellerskopfes zu Ehren ihres Mitbürgers den Rudolf-Dietz-Born errichten. Da sich der Laufbrunnen schnell zu einem beliebten Wanderziel und Rastplatz entwickelte, wurde zwei Jahre später, in unmittelbarer Nachbarschaft, eine Schutzhütte aus Rundhölzern, Astwerk und Brettern erbaut. Namensgeber war der überregional bekannte Nauroder Mundartdichter Rudolf Dietz. Da einige seiner Gedichte als antisemitisch zu bewerten sind und Dietz bereits seit April 1933 NSDAP-Mitglied war, wird seine Person heute durchaus kritisch gesehen. Das malerische Ensemble von Laufbrunnen und der mit einer Wetterfahne bekrönten pittoresken Schutzhütte ist heute noch ein beliebtes Ausflugsziel.

Curt-Hoffmann-Hütte

Die am Philosophenweg, am Westhang des Nerobergs, gelegene Hütte wurde 1931 vom Verschönerungsverein Wiesbaden mit Mitteln von Dr. Curt Hoffmann (1862-1947) erbaut. Sie ähnelte ursprünglich der Schwenck-Herrmann-Hütte. Nach den Beschädigungen während des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit ließ der Kur- und Verkehrsverein die Hütte 1952 in vereinfachter Form (ohne die gemauerte Rückwand) neu herrichten.

Der Stifter der Schutzhütte, Curt Hoffmann, war u.a. Hofapotheker des Großherzogs von Baden und seit 1923 Vorsitzender des Verschönerungsvereins Wiesbaden. Nach der Zwangsverschmelzung mit dem Wiesbadener Kur- und Verkehrsverein (1938) ernannte dieser ihn zum Ehrenmitglied.

Karl-Scheuermann-Hütte

Der auch „Scheuermann-Germanenhütte“ genannte Schutzbau lag am Rheingauerpfad, unterhalb der früheren beliebten Ausflugswirtschaft „Knusperhäuschen“. Dieser Weg verdankt sein Bestehen dem Straßenbaufachmann und Wiesbadener Stadtbaurat Dr. Karl Scheuermann (1869-1935). An einer einstmals malerischen Stelle (nach Süden konnte man früher über ein Wiesental bis zum Rhein blicken) wurde Scheuermann zu Ehren die Hütte vom Verschönerungsverein Wiesbaden angelegt. Die Einweihung der ursprünglich mit Reeteindeckung versehenen und im Stil einer „Germanenhütte“ errichteten Schutzhütte erfolgte am 4.11.1934. Im Krieg wurde sie durch Bomben beschädigt, der Kur- und Verkehrsverein ließ die Hütte 1952 wieder herstellen. Aufgrund ihres schlechten Zustandes und der zu erwartenden hohen Sanierungskosten wurde die unter Denkmalschutz stehende Hütte 2010 kurzerhand abgebrochen.

Luja-Hütte

Die am Weißen Weg in Dotzheimer Gemarkung gelegene Hütte aus einfachen Rundhölzern und Brettern wurde 1934 vom Verschönerungs- und Naturschutzverein Wiesbaden-Dotzheim erbaut und in Erinnerung an seine Bedeutung für den Ort nach dem Dotzheimer Pfarrer Luja benannt. Johann Christian Reinhard Luja war nicht nur Pfarrer, sondern auch Geschichtsforscher. Mit seinen Arbeiten war er ein geistiger Wegbereiter für den Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung, zu dessen Mitbegründern er 1811/12 gehörte. Die Hütte ist zwar weniger aufwändig gestaltet als andere, jedoch in der Art der Verwendung und Verarbeitung des Baumaterials Holz mit den naturbelassenen Unebenheiten wird der Charakter eines Waldhäuschens besonders betont.

Wilhelm-Bausch-Hütte

Die am südöstlichen Fuß des Kellerskopfes gelegene Schutzhütte entstand erst in den 1970er-Jahren und nicht, wie auf dem Schild an der Hütte angegeben, 1934. Bauherr war der 1927 gegründete Verein der Naturfreunde in Naurod. Die Schutzhütte, auf die sich die Jahreszahl bezieht, errichtete der Verein 1934 zunächst auf dem Erbsenacker, ungefähr an der Stelle des heutigen Kinderspielplatzes. Diese soll jedoch gegen Kriegsende von amerikanischen Soldaten zerstört worden sein. In den 1970er-Jahren entschloss sich der Verein, eine neue Hütte aus Rundhölzern und Brettern zu bauen. Da um diese Zeit der Erbsenacker als Baugebiet ausgewiesen wurde, erfolgte die Verlegung des Hüttenplatzes vom Erbsenacker an den Kellerskopf. In Gemeinschaftsarbeit entstand in enger Anlehnung an den Vorgängerbau eine neue Hütte. Sogar das Baujahr 1934 wurde angebracht. Da Wilhelm Bausch, Mitbegründer der Naturfreunde Naurod, maßgeblich auch am Bau dieser Hütte beteiligt war, entschlossen sich die Nauroder, sie ihm zu Ehren Wilhelm-Bausch-Hütte zu nennen. Sanierungen erfolgten 1984-86 und 1993/94.

Alfred-Schulte-Hütte

Die im Dambachtal, in unmittelbarer Nähe des Tränkwegs vom Verschönerungsverein Wiesbaden erbaute Schutzhütte wurde am 06. Juni.1937 eingeweiht. Sie ist zu Ehren des damals scheidenden Wiesbadener Oberbürgermeisters Alfred Schulte benannt. Die Bauausführung des an eine Dorfschmiede erinnernden Fachwerkbaus hatte das Bauatelier Heinz Hildner übernommen, die Kosten beliefen sich auf 3252,36 RM. Nach den Beschädigungen des Zweiten Weltkrieges wurde die Hütte 1951 durch den Kur- und Verkehrsverein neu eingeweiht.

Wilhelm-von-Opel-Hütte

Die am Teufelsgraben, nordwestlich der Leichtweiß-Höhle, gelegene Hütte wurde anlässlich des 100. Geburtstages von Adam Opel (1837-1895), dem Gründer der Opel-Werke in Rüsselsheim, von seinem Sohn, Dr. Wilhelm von Opel, gestiftet. 1937 begonnen und 1938 vollendet, ist sie ist die letzte Hütte, die vom Verschönerungsverein Wiesbaden, dessen Ehrenmitglied Wilhelm von Opel war, errichtet wurde. Der Verein musste sich auf Anordnung der nationalsozialistischen Machthaber im Januar 1938 selbst auflösen und wurde mit dem Kurverein verschmolzen. Der ursprünglich mit Schiefer gedeckte Fachwerkbau besitzt mit Bruchstein ausgemauerte Gefache und erinnert eher an ein Haus als an eine Schutzhütte. Nach Beseitigung der Kriegsschäden durch den Kur- und Verkehrsverein erfolgte 1951 die Neueinweihung. Am 17. November 2007 konnte die durch einen umgestürzten Baum zu Beginn des Jahres schwer beschädigte Hütte dank der finanziellen Unterstützung des Ortsbeirats Nordost wieder eröffnet werden. Giebel und Dach wurden dabei verändert.

Literatur