Finanzen der Landeshauptstadt Wiesbaden
Leitlinien des "Wiesbadener Wegs"
Die finanzielle Lage der Landeshauptstadt Wiesbaden wird neben den konjunkturell beeinflussten wirtschaftlichen Entwicklungen und den finanzpolitischen Endscheidungen von Land und Bund ganz wesentlich durch die kommunale Haushaltspolitik bestimmt.
Mit der Entwicklung einer soliden Haushaltspolitik, die sich an den Leitlinien des "Wiesbadener Wegs" orientiert, ist es Wiesbaden in den Jahren 2003 bis 2007 gelungen, die Herausforderungen durch Einbrüche bei den Steuereinnahmen ab 2001 und wachsenden Ausgaben mit einen engagierten Konsolidierungsprogramm zu meistern und ab 2007 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen.
Für die Jahre ab 2009 zeichnen sich auf Grund der Wirtschaftskrise Ertragsausfälle ab.
Umstellung auf Doppik ab 2007
Mit der Umstellung von der kameralen Haushaltsführung zur kaufmännischen Buchführung, der Doppik, ab 2007 hat Wiesbaden als eine der ersten Kommunen die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Entscheidungen auf einer fundierten betriebswirtschaftlichen Grundlage für die Zukunft der Stadt getroffen werden können. Unterstützt durch ein konsequentes Forderungsmanagement wurde die finanzielle Lage der Stadt kontinuierlich verbessert und die finanzielle Gestaltungsfähigkeit erweitert.



