Tag der Jugend 2012
Der "Tag der Jugend im Rathaus" fand im Jahr 2012 am 11.Oktober statt und stand unter der Schirmherrschaft des Stadtverordnetenvorstehers Wolfgang Nickel. An der Vorbereitung waren die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung, die Stadtteiljugendbeauftragten, der Stadtjugendring und der Deutsche Kinderschutzbund beteiligt. Am "Tag der Jugend" konnten maximal sechs Klassen der Jahrgangsstufen 8 bis 10 teilnehmen.
Wie auch in den Vorjahren bestand der Tag der Jugend im Wesentlichen aus zwei Teilen, der "Rathausrallye" und den Workshops. Bei der "Rathausrallye" mussten die Schülerinnen und Schüler allgemeine kommunalpolitische Fragen beantworten. In den Workshops wurden ihnen zwei konkrete städtische Projekte präsentiert.
In diesem Jahr ging es um die Projekte "Kultur im Park" und "Marketingstrategien für Ausbildungsplätze in Wiesbaden". Das erste Projekt wurde vom Amt für soziale Arbeit, Abteilung Jugendarbeit, betreut. Der Kulturpark ist ein Treffpunkt für viele, überwiegend junge Menschen der Region, und ein Ort für Kommunikation, Erlebnisse und kulturelle Erfahrungen. "Kultur im Park" hatte die Aufgabe, diesen Ort zu beleben, insbesondere von und für Jugendlichen. Die Klassen wurden angeregt, hierzu eigene Vorstellungen zu entwickeln.
Das Projekt "Marketingstrategien für Ausbildungsplätze in Wiesbaden" wurde von der städtischen Ausbildungsabteilung betreut. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben den Jugendlichen die demographische Entwicklung mit den Auswirkungen auf den Ausbildungsmarkt erklärt. Anschließend sollten Kleingruppen der Klassen verschiedene Werbeideen ausarbeiten und unter anderem Werbeplakate gestalten, Internetseiten skizzieren und entwerfen und Radiospots erarbeiten, die zum Ende der Veranstaltung den anderen Gruppen präsentiert wurden.
Im Rahmen der beiden Workshops ging es in erster Linie darum, dass die Schülerinnen und Schüler eigene Vorstellungen und Ideen entwickeln, die dann, soweit sie realisierbar sind, in die städtischen Konzeptionen einfließen können. Die Jugendlichen bekommen nach einiger Zeit eine Rückmeldung darüber, inwieweit ihre Ideen berücksichtigt worden sind. Das Ziel bestand nicht zuletzt darin, die Schülerinnen und Schüler mit den konkreten Gegebenheiten kommunalpolitischer Entscheidungsfindung vertraut zu machen.
Während des Tages der Jugend standen den Schülerinnen und Schülern Kommunalpolitiker und Stadtteiljugendbeauftragte als Ansprechpartner zur Verfügung. Zum Abschluss präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse allen Teilnehmern im Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung.



