Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche einblenden
Tourismus

Nerobergbahn

Die Nerobergbahn verkehrt jedes Jahr vom 1. April bis zum 1. November regelmäßig zwischen der Talstation und dem Wiesbadener Hausberg. Am Sonntag, 26. August, gibt es eine offizielle Geburtstagsparty anlässlich des 130-jährigen Bestehens.

Die Nerobergbahn ist die älteste mit Wasserballast betriebene Drahtseil-Zahnstangenbahn in Deutschland. Das technische Kulturdenkmal ist alljährlich ein Besuchermagnet.

Wer den Weg zu Wiesbadens schönstem Aussichtspunkt nicht zu Fuß zurücklegen möchte, dem steht dieses historisches Verkehrsmittel zur Verfügung.

Wiesbadens schrägstes Wahrzeichen

Schon zu Kaiser Wilhelms Zeiten rumpelten die beiden kleinen gelb-blauen Bergbahnwagen mit 7,3 Kilometern pro Stunde Wiesbadens Hausberg hinauf und hinunter. 3,5 Minuten reine Fahrtzeit brauchen sie heute wie damals, um von der Talstation über das Viadukt hinauf auf die 245 Meter hoch gelegene Bergstation zu gelangen. Etwa 3,5 Minuten beträgt die Fahrzeit, um von der Talstation über den Viadukt hinauf auf die 245 Meter hoch gelegene Bergstation zu gelangen.

Die ausgeklügelte Technik begeistert damals wie heute die Fahrgäste der Nerobergbahn. 440 Meter müssen sie zurücklegen und eine Steigung bewältigen, die bis zu 25 Prozent beträgt. Eine Herausforderung, die die Nerobergbahn schon seit 1888 ohne Zwischenfälle meistert.

Zu verdanken ist das dem genial anmutenden Antriebssystem der Nerobergbahn: Der talwärts fahrende Wagen wird an der Bergstation mit bis zu 7.000 Liter Wasser befüllt und zieht an einem Stahlseil den anderen Wagen bergauf. Kommt der talwärts fahrende Wagen unten an, wird das Wasser abgelassen und wieder bergauf gepumpt. Beide Wagen sind durch ein 452 Meter langes Stahlseil verbunden. Die Geschwindigkeit regelt der talwärts fahrende Wagenführer. Die Sicherung erfolgt durch Zahnräder unter den Wagen, die in eine auf der Gleisanlage befestigte Zahnstange greifen.


Anzeigen