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Oraniendenkmal auf dem Luisenplatz

Das Oraniendenkmal ist der 1. Nassauischen Feldartillerie-Regiment Nr. 27 Oranien, deren Kriegsgruppenteilen und Gefallenen gewidment.
Das Denkmal zeigt ein sich aufbäumendes Pferd auf einem Sockel, auf dem die Orte der Schlachten festgehalten sind. Die Inschrift des Denkmals lautet: "Dem Vaterland getreu bleibe ich bis in den Tod".
Im Februar 1933 wurde der Wettbewerb ausgeschrieben ein Reiterdenkmal mit artilleristischen Attributen zu entwerfen. Von den mehr als 100 eingereichten Projekten erweist sich keines als geeignet. Auch eine zweite und dritte Ausschreibung waren erfolglos. Im September 1933 kann man sich schließlich einigen und wählt den Entwurf des Berliner Künstlers Professor Paul Scheurich.
Am 21. Oktober 1934 wurde das Denkmal auf dem Luisenplatz eingeweiht. Dr. Hermann Kaiser - Hauptredner der Feierstunde - kämpfte sieben Jahre lang für die Errichtung eines Oraniendenkmals.
Bereits während der Einweihung ist erkennbar, dass Hermann Kaiser versucht sich vom Nationalsozialismus zu lösen. Während des 2. Weltkriegs wendet sich der Studienrat vermehrt dem Widerstand zu. Einen Tag nach dem Umsturzversuch am 20. Juli 1944 wird Hermann Kaiser in Berlin verhaftet und zum Tode verurteilt. Am 23. Januar 1945 wird er in Plötzensee hingerichtet.
Das Oraniendenkmal zeigt eine zusätzliche Gedenktafel mit folgender Inschrift: "Sein Lebensweg ist eine Mahnung gegen Krieg und Unmenschlichkeit".

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