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Rathaus

Leichenwesen

Das Gesundheitsamt wird in dem vom Hessischen Friedhofs- und Bestattungsgesetz (FBG) gesetzten Rahmen auch auf dem Gebiet des Leichenwesens tätig.

Ärzte des Gesundheitsamtes:

- führen die „zweite" Leichenschau vor der Einäscherung im Krematorium Wiesbaden durch, um auszuschließen, dass der Tod auf gewaltsame Weise herbeigeführt wurde oder um eine unklar gebliebene Todesursache durch Obduktion aufzuklären.

- führen die „erste" Leichenschau nach dem Tode eines Menschen durch, wenn vorrangig zur Leichenschau verpflichtete Ärzte in Praxen und Krankenhäusern nicht zur Verfügung stehen.

- prüfen die Angaben in Leichenschauscheinen der in Wiesbaden Verstorbenen auf Vollständigkeit und Plausibilität und ergänzen sie in Zusammenarbeit mit dem Arzt, der den Schein ausgefüllt hatte.

- archivieren Leichenschauscheine der in Wiesbaden Verstorbenen.

- geben Kopien von Leichenschauscheinen auf Antrag an das Hessische Amt für Versorgung, Berufsgenossenschaften, wissenschaftliche Institute, Versicherungen, Nachlassverwalter, Rechtsanwälte oder berechtigte Angehörige ab (Eltern, Geschwister, Ehepartner, Kinder oder Erbberechtigte).

- treffen die erforderlichen Schutzmaßnahmen gegen die Übertragung von Krankheitserregern, falls auf dem Leichenschauschein vermerkt wurde, dass seuchenrechtliche Bedenken gegen die Überführung der Leiche ins Ausland bestehen.

- können vom Standesamt in die Genehmigung einer vorzeitigen Bestattung (binnen 48 Stunden nach dem Tode) oder in die Genehmigung einer Trauerfeierlichkeit am geöffneten Sarg einbezogen werden.

- können vom Grünflächenamt in die Erlaubnis der Umbettung einer Leiche einbezogen werden.

Kontakt

Kontaktdaten
Telefon 0611 31-2801