Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche einblenden
Wirtschaft

Anästhesietechnische/r Assistent/-in: Alexander Berk

Alexander Berk, 21 Jahre, macht im Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Wiesbaden eine dreijährige Ausbildung zum Anästhesietechnischen Assistenten.

Ich bin durch Zufall auf die Ausbildung zum Anästhesietechnischen Assistenten gestoßen, als ich mich über den Beruf des Rettungsassistenten bei der Agentur für Arbeit informiert habe. Als Sanitätshelfer hatte ich in diesem Bereich schon etwas Erfahrung gesammelt.

Ich finde den Beruf des Anästhesietechnischen Assistenten medizinisch unglaublich vielseitig, denn abgesehen von dem höchst interessanten Fachbereich der Anästhesie kann man in jedem chirurgischem Fachbereich - von der Allgemeinchirurgie, der Unfallchirurgie bis hin zur Gynäkologie sowie der Endoskopie – Erfahrungen sammeln.

Das Schöne an meinem Beruf ist der direkte Kontakt mit den Patienten. Die Arbeit mit Menschen macht mir sehr viel Freude, da ich die Patienten bereits vor der Narkose und natürlich auch danach kennenlerne und betreue. Aber natürlich sind die invasiven Tätigkeiten ebenfalls ganz oben mit dabei, wie zum Beispiel die Anlage eines peripheren Venenkatheters oder die Intubation zur Sicherung der Atemwege. Es ist eine angenehme, abwechslungsreiche, aber immer auch sehr verantwortungsvolle Arbeitsstelle. Die Kollegen sind sehr nett und gehen mit mir, als Auszubildenden in diesem recht neuen Ausbildungsgang, sehr offen um. Ich fühle mich sehr gut betreut. Der Vorteil an der Klinik, an welcher ich meinen fachpraktischen Teil absolviere, gegenüber manch anderer ist, dass sie groß genug ist, um viele Fachbereiche kennen zu lernen, aber klein genug, um eine familiäre Stimmung unter dem Personal zu schaffen. Mein Praktikumsgeber ist die Main-Taunus-Klinik in Bad Soden.

Auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz würde ich jedem dazu raten, sich nicht sofort auf einen Ausbildungsberuf festlegen zu wollen, sondern auch Alternativen in Erwägung zu ziehen. Eventuell findet man dann, so wie ich, einen Beruf, der einem noch besser gefällt als der ursprüngliche.

Anzeigen