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Wirtschaft

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe: Angelina Schneider

Angelina Schneider, 19 Jahre, lernt bei der mattiaqua (im Schwimm- und Hallenbad Kleinfeldchen) im zweiten Lehrjahr Fachangestellte für Bäderbetriebe.

Meine ganze Familie ist "schwimmverrückt". Ich bin quasi schon als Baby in die Deutsche Lebensrettungs DLRG hineingeboren worden. Dort habe ich eine Ausbildung zum Rettungsschwimmer absolviert und wusste von da an, dass ich mein Hobby zum Beruf machen möchte. Ich habe mich daraufhin unter www.berufenet.de informiert, dort meinen jetzigen Ausbildungsberuf gefunden.

Meine Ausbildung ist sehr abwechslungsreich. Sie reicht vom Beckendienst, bei dem ich die Badegäste beaufsichtige, um sie vor Gefahren zu schützen beziehungsweise um deren Sicherheit zu gewährleisten bis hin zur Kundenbetreuung. Ich stehe den Besuchern dann für ihre Fragen zur Verfügung und helfe ihnen weiter. Die Atmosphäre ist hier sehr gut – ich habe supernette Kollegen!

Ich mag meine vielfältigen Tätigkeiten, denn hier ist kein Tag wie der andere. Sowohl der Kassendienst, während dem ich Eintrittskarten verkaufe und Informationen zu Schwimmkursen gebe bis hin zum technischen Dienst, der ebenfalls einen großen Teil der Ausbildung ausmacht, machen mir sehr viel Freude. Wir nehmen zum Beispiel regelmäßig mehrmals täglich - zusätzlich zu den automatisch generierten Wasserproben – manuelle Proben, um die Wasserqualität zu überprüfen. Ebenso helfe ich bei der Pflege der Grünanlagen sowie im Winter beim Schneeräumen mit. Wir werden auch in anderen Schwimmbädern, wie zum Beispiel im Kallebad, der Maaraue oder im Opelbad eingesetzt. Während der Ausbildung trainieren wir regelmäßig, um für die Abschlussprüfung fit zu werden. So müssen wir zum Beispiel neben weiteren kombinierten Übungen beim so genannten Kleiderschwimmen eine Strecke von 300 Metern in acht Minuten absolvieren, 100 Meter in 1:30 Minute schwimmen und 35 Meter am Stück tauchen. Nach der Ausbildung kann man sich weiterbilden und die Meisterprüfung zum Meister für Bäderbetriebe machen.

Wer sich für diesen Beruf interessiert, sollte gerne mit Menschen zu tun haben und neben dem Schwimmen auch technisch interessiert sein.

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