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Wirtschaft

Bauzeichner/-in: Alexandra Petz

Alexandra Petz, 18 Jahre, lernt Bauzeichnerin im ersten Lehrjahr bei der Julius Berger International GmbH (JBI).

Ich habe vor meiner Ausbildung die allgemeine Fachhochschulreife an der Kerschensteinerschule absolviert. Dort hatten wir das Unterrichtsfach "Technisches Zeichnen", welches mich in die Richtung des Bauzeichners gelenkt hat. Das genaue Konstruieren hat mir Spaß gemacht. Ich kann mir gut einfache 2D-Zeichnungen als Körper vorstellen.

Es gibt drei Fach-Bereiche die bei JBI ausgebildet werden. Zum einen der Hochbau (Architektur), indem ich aktuell tätig bin, dann der Tief-, Straßen- und Landschaftsbau sowie der Ingenieurbau, der für die Statik eines Gebäudes zuständig ist und die erforderlichen Pläne erstellt. Im ersten Lehrjahr zeichne ich unter anderem Details, zum Beispiel wie Fliesen oder Böden an eine Wand anschließen. Des Weiteren stelle ich in den bautechnischen Unterlagen den Bodenbelag mit seinen verschiedenen Schichten dar. Zusätzlich vermerke ich, wo die Fenster eingebaut und wie die Fliesen verlegt werden sollen. Mir gefallen dabei besonders die unterschiedlichen Aufgaben, vom Fliesen nummerieren bis hin zum detaillieren der Fenster. Dabei überlege ich mir im Vorfeld selbstständig, wie ein Detail aussehen könnte und lerne dadurch insgesamt den Aufbau eines Hauses sehr gut kennen.

JBI ist ein internationales Unternehmen, welches ausschließlich für Nigeria plant und zeichnet. Hierzu zählen große Projekte wie zum Beispiel das Leichtathletik-Stadion in Ugo, das "Rose of Sharon", ein Büro- und Appartement-Gebäude in Lagos, sowie als Hauptgeschäft verschiedene Infrastrukturprojekte im Brücken- und Straßenbau. Ich werde auf meine Aufgaben sehr gut praktisch vorbereitet. Zu Beginn stehen zum Beispiel zwei Monate händisches Zeichnen auf dem Ausbildungsplan, um danach Pläne und Zeichnungen lesen, verstehen und selbst welche zeichnen zu können. Zusätzlich lernen wir auf einer Lehrbaustelle in Frankfurt die praktische Umsetzung von verschiedenen Tätigkeiten der Arbeiten auf einer Baustelle, wie zum Beispiel mauern, Fliesen legen oder eine Schalung bauen. Das Umfeld ist toll, die Mitarbeiter sehr nett und die Projekte im Ausland sprechen mich sehr an! Nach Ausbildungsende könnte ich zudem ein duales Studium bei JBI beginnen, wahlweise zum Ingenieur oder zum Betriebswirt. Ich empfehle den Besuch der jährlich stattfindenden Ausbildungsmesse. Dort können sich Schüler mit den Auszubildenden treffen und Erfahrungen austauschen. Generell rate ich allen, sich rechtzeitig zu informieren und zu bewerben, um einen Ausbildungsplatz in einem großen und begehrten Unternehmen zu bekommen.

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