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Wirtschaft

Gärtner/-in: Niels Ledworuski

Auszubildender des Monats Januar: Niels Ledworuski ist dualer Student bei der Firma Gramenz Garten- und Landschaftsbau in Wiesbaden.

Als es darum ging, in der neunten Klasse ein Betriebspraktikum zu absolvieren, hatte ich zunächst gar keine Idee, was ich machen sollte. Ein Freund meines Vaters, der eine Firma für Garten- und Landschaftsbau betreibt, bot mir an, dort das Praktikum zu absolvieren. Die Arbeit hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich diesen Beruf erlernen wollte. Ich habe recherchiert und erfahren, dass es die Kombination von einer Ausbildung zum Landschaftsgärtner und einem Dualen Studium Landschaftsarchitektur gibt. Daraufhin habe ich online nach einem Ausbildungsbetrieb gesucht, der diese Möglichkeit anbietet, und mich bei der Firma Gramenz Garten- und Landschaftsbau beworben.

Mir gefällt besonders die Vielfalt des Berufes: Kein Tag ist wie der andere und die Arbeit im Freien und in der Natur macht mir viel Freude. Die Tätigkeiten reichen von der Pflege der Grünanlagen über das Anlegen von Teichen und Sportplätzen bis hin zur Gestaltung von Spielplätzen, wie zum Beispiel das Auskoffern des Bodens und dem Setzen von Kletterspielgeräten. Besonders viel Spaß bereiten mir das Pflastern und die Pflege der Grünanlagen.

Als Landschaftsarchitekt werde ich später sowohl vor Ort sein, um mit den Bauleitern die Gestaltung abzusprechen, als auch im Büro, um dort die Entwürfe und Pläne für die jeweiligen Projekte anzufertigen. Diese Kombination finde ich für mich ideal. Das Bachelorstudium an der Fachhochschule in Geisenheim dauert viereinhalb Jahre. Im ersten Jahr bin ich ausschließlich im Ausbildungsbetrieb. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr werde ich dann studieren und jeweils in den Semesterferien bei Gramenz die Ausbildung weiterführen.

An dem Ausbildungsbetrieb gefällt mir besonders, dass sich die Firma Gramenz sehr für junge Menschen einsetzt. Aktuell erlernen dort 35 Auszubildende das Handwerk im Garten- und Landschaftsbau. Besonders cool finde ich die Ausbildungskolonne, in der die Azubis von drei Jahrgängen miteinander und voneinander lernen können.

Bei der Berufswahl finde ich es wichtig, nicht nur auf das Geld zu schauen, was man später einmal verdienen wird, sondern die Ausbildung zu wählen, die einem am meisten Spaß macht. Darüber hinaus sollte man auch etwas riskieren und in einen Beruf hinein schnuppern, an den man zunächst gar nicht gedacht hat.

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Niels Ledworuski wiesbaden.de
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