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Wirtschaft

Altenpfleger/-in: Julian Schlereth

Julian Schlereth wird im Altenhilfezentrum Konrad-Arndt der Arbeiter-Wohlfahrt (AWO) zum Altenpfleger ausgebildet.

Ich hatte schon immer den Wunsch, beruflich mit Menschen zu arbeiten und mich körperlich zu betätigen. Ich brauche Bewegung und Abwechslung. Auf die Idee der Ausbildung zum Altenpfleger bin ich in der 9. Klasse der Helene-Lange-Schule durch ein vierwöchiges Sozialpraktikum in der Wiesbadener Partnerstadt Görlitz gekommen. Dort war ich ebenfalls in einem Altenheim tätig und habe gemerkt: Dieser Beruf passt für mich wie die Faust aufs Auge.

Der schulische Teil der Ausbildung findet im Blockunterricht statt. Diese Form ist für mich wesentlich angenehmer zu lernen, denn ich habe mehrere Wochen Unterricht am Stück und kann so Lerninhalte besser aufgreifen und vertiefen. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, durch ein externes Praktikum im zweiten Ausbildungsjahr sowie ein Wahlpraktikum im dritten Ausbildungsjahr neben der betrieblichen Ausbildungsstätte weitere Erfahrungen zu gewinnen.

Das Wunderbare an dem Beruf ist der stetige Kontakt zu den Bewohnern. Ich gebe den Menschen Hilfe bei Dingen, die sie selbst nicht mehr ausführen oder erledigen können. Es macht einfach Spaß und tut gut, etwas für andere tun zu können. Man steht zudem nicht nur in Kontakt mit den älteren Menschen, sondern auch zum Beispiel mit Angehörigen, Ärzten und Therapeuten. Die Tätigkeiten sind sehr vielseitig und reichen vom Blutdruck- und Blutzuckermessen, der Medikamentenvergabe, über das Umsorgen der älteren Menschen bis hin zum Vorlesen, der Hilfe beim Transport oder beim Heben aus oder ins Bett.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass es sich um einen zukunftssicheren Beruf handelt. Im Anschluss an die Ausbildung kann man sich zudem vielfältig weiterbilden beziehungsweise studieren. Ich möchte mich zum Beispiel in Richtung Palliativpflege spezialisieren.

Für mich war bei der Wahl des Ausbildungsbetriebes auch die Wohnortnähe ausschlaggebend, da ich in Igstadt wohne. Der theoretische Teil findet im "Main Institut" in Erbenheim statt.

Jugendlichen gebe ich den Tipp, auf ihre Interessen zu achten. Es sollte ihnen Spaß machen, diesen Beruf zu erlernen. Zudem sollte man ohne Vorurteile an die unterschiedlichsten Ausbildungsberufe herangehen und über Praktika gezielt Einblicke in die verschiedenen Aufgabenbereiche gewinnen.

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