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Wirtschaft

Kosmetiker/-in: Marijam Nael Hekmati

Marijam Nael Hekmati erzählt über ihre Berufswahl und ihre Ausbildung als Kosmetikerin in der Berufsfachschule.

Bereits durch meine Eltern, die nach der ayurvedischen Lehre leben, wurde ich bei meiner Entscheidung, welchen Beruf ich einmal ergreifen möchte, geprägt. Insbesondere der Bereich Kosmetik und Pflege übte auf mich eine besondere Anziehungskraft aus. Nach dem Abitur absolvierte ich zunächst ein Praktikum bei meiner Schwester, die sich mit ihrer Firma "Be Organic" auf Naturkosmetik und Naturfrisuren spezialisiert hat. Zuvor hatte ich mich auch für andere Berufe, wie zum Beispiel Informatikerin und Innenarchitektin interessiert. Ich habe aber schnell festgestellt, dass für mich der Mensch im Mittelpunkt steht, den ich gerne verschönern möchte. Ich kann es mir nicht vorstellen, den ganzen Tag in einem Büro an einem Computer zu sitzen.

Mir gefällt an dem Beruf der Kosmetikerin besonders der ganzheitliche Aspekt. Auch die Aufgabenbereiche sind sehr anspruchsvoll und vielseitig. Diese reichen von der individuellen und vertrauensvollen Beratung, welche Produkte und welches Make-up für den jeweiligen Typ geeignet sind, über Schönheitsbehandlungen, wie zum Beispiel Gesichtsmassagen und Masken bis hin zu Tipps zur Gesundheitsförderung und Ernährung und dem Verkauf der kosmetischen Artikel.

Bei meiner Tätigkeit kann ich zudem meine kommunikative und kreative Art voll mit einbringen. Die Arbeit mit und an den Menschen, insbesondere mit Produkten auf biologischer Basis, füllt mich voll aus. Um zukünftig mein Dienstleistungsangebot abzurunden, absolviere ich zurzeit noch eine ergänzende Ausbildung zur Fußpflegerin an der Wiesbadener Berufsfachschule für Kosmetik.

Wer später einmal als Kosmetikerin arbeiten möchte, sollte einfühlsam mit Menschen umgehen können und über eine gute Beobachtungsgabe verfügen. Außerdem sollte man zunächst in einem Praktikum prüfen, ob der Beruf tatsächlich für einen geeignet ist und ob man sich in dem Ausbildungsbetrieb wohl fühlt.

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