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Wirtschaft

Physiotherapeut/-in: Pauline Vogel

Pauline Vogel lernt Physiotherapeutin an der Berufsfachschule für Physiotherapie der Hochschule Fresenius in Idstein.

Meine Mutter ist Physiotherapeutin mit einer eigenen Praxis. Dadurch habe ich natürlich bereits sehr gute Einblicke in den Beruf erhalten können. Da ich mir nur einen Beruf in einem sozialen oder medizinischen Umfeld vorstellen konnte, habe ich mich dann entschieden, ebenfalls Physiotherapeutin zu werden. Ursprünglich hatte ich auch einmal überlegt, Medizin studieren Aber die Aussicht, als Arzt im Minutentakt eine Vielzahl von Patienten zu behandeln, sagte mir nicht zu. An der Physiotherapie gefällt mir besonders die Kombination aus medizinischen und sozialen Anteilen. Als positiv denkender Mensch war für mich bei der Wahl der Ausbildung außerdem entscheidend, dass ich einen Beruf ausüben möchte, bei dem ich jeden Morgen beim Aufstehen sagen kann: Ich freue mich auch heute wieder darauf, Menschen zu helfen, in dem ich sie in ihrer Lebensqualität und ihrem Heilungsprozess unterstütze.

Im ersten Jahr vermittelt die Hochschule zunächst viel theoretisches Wissen. Dies ist als Grundlage auch notwendig, da wir im praktischen Teil bereits ausgebildete Physiotherapeuten zu den Patienten begleiten und auch bei den Besprechungen der Befunde involviert sind. Als Therapie wird bei einem Patienten mit einer Lungenentzündung zum Beispiel zunächst die Belastbarkeit gesteigert, indem der Kreislauf angeregt wird. Dies wird mit Bewegungen im Bett oder an der Bettkante und später durch das Gehen mit oder ohne Hilfsmittel und durch Treppensteigen erreicht. Mir gefällt dieser hohe Praxisanteil und der direkte Bezug zum Patienten sehr und die Möglichkeit, in verschiedene medizinische Abteilungen hinein zu schnuppern. Meine Erfahrungen haben gezeigt: Je besser man auf die Menschen eingeht, desto motivierter arbeiten sie mit. Die Praktika absolvieren wir zum Beispiel im St. Josefs-Hospital in Wiesbaden in den Abteilungen Innere Medizin und Chirurgie. Die jeweils vierwöchigen Einsätze helfen später auch bei der Entscheidung, in welchem Bereich man einmal arbeiten möchte.

Auch die Lage, der moderne Campus und die kompetenten Dozenten der Berufsfachschule für Physiotherapie an der Hochschule Fresenius sagen mir sehr zu. Wir sind eine überschaubare Schule mit kleinen Schulklassen. Dadurch ist der Kontakt zu den Lehrern viel enger. Das fördert den Zusammenhalt zusätzlich. Der Unterricht findet nicht als reine Frontalvorlesung statt, sondern ist durch den direkten Austausch und eine Mischung aus Theorie und Praxis geprägt. Themen des Unterrichts sind unter anderem die Entstehung und die Behandlung verschiedener Krankheitsbilder. Ich schätze es sehr, dass wir unterschiedliche Dozenten in den gleichen Schulfächern haben, da wir dadurch verschiedene Sichtweisen und zusätzliche Erfahrungswerte erhalten.

Jugendlichen rate ich für ihre Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz, sich zunächst Gedanken über die eigenen Prioritäten zu machen: Was erwarte ich von meinem Leben und welcher Beruf könnte mir tatsächlich Spaß machen? Fragt euch, wofür ihr jeden Morgen bereit seid, mit guter Laune aufzustehen und orientiert euch nicht an anderen.

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