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Wirtschaft

Erzieher/-in: Ronny Heyber

Ronny Heyber lernt im Rahmen einer Teilzeitausbildung Erzieher an der Louise Schroeder Schule in Wiesbaden. Den praktischen Teil absolviert er in der Kita Philipp Holl.

Auf die Idee, den Beruf des Erziehers zu erlernen, kam ich bereits vor recht langer Zeit. Nach meiner Ausbildung zum Industriemechaniker habe ich diesen Beruf während meines Zivildienstes in einer Jugendfreizeitstätte kennengerlernt. Doch zunächst wollte ich als junger Mensch Geld verdienen und mich nicht direkt wieder in eine Ausbildung stürzen. Also war ich erst einmal in meinem erlernten Beruf tätig.

Da ich gerne mit Menschen arbeite, bin ich nach einigen Jahren in den Messebau gewechselt und habe zum Schluss als Luftsicherheitsassistent am Flughafen Frankfurt gearbeitet. Als im September 2010 meine Tochter zur Welt kam und ich bemerkte, wie schön es ist, ein Teil davon zu sein, wenn ein Kind aufwächst, kamen meine Erinnerungen an den Erzieherberuf wieder in mir hoch. Im Mai 2012 war es dann soweit: Nachdem ich von dem neuen Angebot der Louise Schroeder Schule in Wiesbaden erfahren hatte, die eine Teilzeitausbildung zum Erzieher ermöglicht, habe ich mich dort beworben. Parallel dazu habe ich mich um die erforderliche Praxisstelle in einer Kindertagesstätte bemüht.

Während der Ausbildung bin ich zweieinhalb Tage pro Woche an der Fachschule und zweieinhalb Tage in der Kita. Dort leite ich das Turn- und Bewegungsangebot, gestalte Aktivitäten mit den Kindern, wie zum Beispiel Malen, Wanderungen oder Vorlesen, und nehme an den Team- und pädagogischen Sitzungen teil. Mir gefallen die vielfältigen Tätigkeiten und die Teamarbeit in der Kita sehr! Es ist schön, an der Entwicklung der Kinder auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit teilzuhaben, sie ein Stück auf ihrem Weg in das Erwachsenwerden begleiten zu können und ihre Dankbarkeit zu erfahren.

An der Arbeiterwohlfahrt (AWO) als Arbeitgeber schätze ich das kollegiale Umfeld und die Vielfalt der Umgebung, in der sich die Kita befindet. Auch mit den Leitsätzen, dem geschichtlichen Hintergrund der AWO und der nicht gewinnorientierten Ausrichtung kann ich mich sehr gut identifizieren.

Jungen Menschen und insbesondere jungen Männern gebe ich den Tipp, mutig zu sein und sich für den Beruf des Erziehers zu entscheiden. Ob einem dieser Beruf Spaß macht, kann man zum Beispiel im Rahmen eines Hospitationstages erfahren: Einfach einmal in einer Kita vorbeischauen, sich vorstellen und nach dieser Möglichkeit fragen. Die Türen stehen mit Sicherheit offen!

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