Neue Wege in den Beruf

Im Projekt "Neue Wege in den Beruf" sammeln Menschen mit Behinderungen seit 2007 in städtischen Ämtern und Einrichtungen berufliche Erfahrungen und werden weiter qualifiziert. Ziel ist die weitere Vermittlung in eine Folgestelle im Arbeitsmarkt.
Mit dem Projekt "Neue Wege in den Beruf" erhalten Menschen mit Behinderung zusätzliche Chancen am ersten Arbeitsmarkt. | © wiesbaden.de / Foto: Shutterstock

Die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer sind für zwei Jahre reguläre Beschäftigte der Landeshauptstadt Wiesbaden. Das Projekt ist bis Ende 2018 genehmigt.

Seit dem Projektstart konnten bereits rund 100 Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer in acht Gruppen erstmals oder nach langer Arbeitslosigkeit in den verschiedensten Ämtern und Einrichtungen der hessischen Landeshauptstadt tätig werden. Weitere zwei Gruppen werden jeweils im Herbst 2015 und 2016 starten.

Die zusätzlichen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden in verschiedenen Ämtern und Einrichtungen eine Beschäftigung. Stets handelt es sich dabei um zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten. Planstellen werden dadurch nicht ersetzt, vielmehr wird das Service-Angebot der Landeshauptstadt durch das Projekt "Neue Wege in den Beruf" weiter verbessert.

Zielsetzung von "Neue Wege in den Beruf" ist die Vermittlung der Teilnehmer in eine Folgebeschäftigung in den externen ersten Arbeitsmarkt. Der Personalsteuerungsdienst, die Schwerbehindertenvertretung, die Führungskräfte und Ansprechpartner in den Fachämtern sowie die Abteilung Beschäftigungsförderung – ihr unterliegt die Projektleitung – wirken eng zusammen, damit das Ziel erreicht werden kann. Wesentlich für eine gelungene Integration ist die dauerhafte Unterstützung durch die Gesellschaft für Integrationsdienste (GID), die die Projektteilnehmer in Einzelgesprächen und bei den monatlichen Gruppentreffen intensiv betreut und vor allem für die Vermittlung in eine Folgebeschäftigung sorgt.


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