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Wirtschaft

DipthDesign

Mit DipthDesign will Mona Franz Schluss machen mit öden Hundehalsbändern. Auch eine Kollektion mit Leinen, Brustgeschirren, Schleifen und Halstüchern ist in Arbeit. Alle Produkte sind tierfreundlich, also nicht aus Tierleder gefertigt.

April 2018

Unternehmen
DipthDesign

Gründerin
Mona Franz

Gründungsdatum
Januar 2017

Branche und Unternehmen:
Haustierbedarf

Motto:
"Realisiere deine Ideen!"

Interview mit Gründerin Mona Franz

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
DipthDesign macht Schluss mit öden Hundehalsbändern! Meine Produkte sind mit ganz viel Liebe gemacht. Aktuell gibt es verschiedene Halsbänder, und ich arbeite an einer Kollektion mit passenden Leinen, Brustgeschirren, Schleifen und Halstüchern. Für dieses Jahr sind mindestens fünf neue Designs geplant.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Das Feedback von meinen Kunden und auch in den sozialen Netzwerken ist immer wieder überwältigend. So macht das Unternehmertum richtig Spaß! Ich versuche, DipthDesign international aufzustellen, was schon gut funktioniert: Nachdem eine kanadische Bloggerin über meine Hundehalsbänder berichtete, erhalte ich jetzt auch aus Nordamerika Bestellungen.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Ich habe eine Ausbildung zur tiermedizinischen Fachangestellten – oder einfacher gesagt: Tierarzthelferin – absolviert und mich lange Zeit ehrenamtlich im Tierschutz engagiert, unter anderem auf Kreta. Nachdem ich in einer Tierklinik und einer kleinen Tierarztpraxis gearbeitet hatte, bekam ich Sehnsucht nach einer neuen Herausforderung.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Das war das Fehlen von Produkten, wie ich sie mir vorgestellt habe. Ich möchte dem Markt und den Kunden etwas Schönes bieten. Wichtig ist mir dabei auch, dass die Produkte tierfreundlich, also nicht aus Tierleder gefertigt sind. Deshalb biete ich ausschließlich Produkte aus Nylon und Polyester an.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Mein Hund ist mein bester Motivator – er ist mein "Businesspartner", der mich dazu inspiriert, neue Produkte zu entwerfen. Alle notwendigen Informationen habe ich online recherchiert. Das Internet weiß (fast) alles!

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Ich war immer die ganze Nacht wach – vor allem, weil ich mich übers Internet auch mit Leuten ausgetauscht habe, die am anderen Ende der Welt leben.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Das Schwierigste war, mich zu entscheiden, mit welchem Design ich anfange. Herausforderungen waren aber natürlich auch die Entwicklung des ersten Prototypen oder das Finden eines geeigneten Produzenten. Beides hätte ich mir einfacher vorgestellt.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Facebook-Werbung und Instagram funktionieren für mich sehr gut. Super ist auch, wenn bekannte Hunde-Blogs über meine Halsbänder berichten. Gerade arbeite ich daran, meine Produkte auch in die Filialen der Fachhändler zu bringen.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Bis jetzt habe ich nur auf Erspartes zurückgegriffen. Ich überlege aber, mir einen größeren finanziellen Spielraum zu verschaffen, um meine Projekte – insbesondere die neuen Designs – zu realisieren.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Ich möchte eine Tierschutzorganisation gründen, die international vertreten ist. Ich habe bereits sehr konkrete Ideen für ein Bildungsprogramm, das Menschen wieder einen größeren Bezug zu Tieren vermitteln soll. Und natürlich möchte ich deutschlandweit der größte Hersteller für Hundezubehör werden!

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich ...
.
..wahrscheinlich mehr mit meinem Hund rausgehen, was ich aber natürlich jetzt auch schon gerne und oft tue. Sehen Sie: Er will schon wieder in den Park!

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Man sollte nicht so viele Vorstellungen haben, sondern einfach machen. Man muss sich gut informieren und sich die Zeit für die Dinge nehmen, die wichtig sind – zum Beispiel fürs Netzwerken. Und mehr lächeln. Das hilft immer!

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