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Wirtschaft

Akrri Sports GmbH

Januar 2017

Unternehmen
Akrri Sports GmbH

Gründer
Mohamed Akrri

Gründungsdatum
November 2016

Branche und Unternehmen:
Kampfkunst- und Fitnesscenter

Motto:
"Niemals die eigenen Träume aufgeben – dann ist nichts unmöglich!"

Interview mit dem Gründer Mohamed Akrri

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Die Kombination aus Kampfkunst, Selbstverteidigung und Fitness sowie Sauna. Das findet man in vergleichbaren Schulen der Region nicht! Neben den regulären Kursen, die unter Anleitung von ausgebildeten Trainern stattfinden, können sich unsere Mitglieder auch im freien Training am Sandsack austoben, sich dann im Fitnessraum betätigen und später in der Sauna entspannen. Eltern, die ihre Kinder zum Training bringen, können die Zeit nutzen, um etwas für ihre eigene Fitness zu tun.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Wir haben einige Jungs, die bereits erfolgreich an Wettkämpfen teilnehmen. Zwei von ihnen kämpfen inzwischen im Profibereich. Die Nachwuchsarbeit funktioniert, und darauf sind wir sehr stolz!

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Ich habe eine Ausbildung zum Hotelfachmann gemacht und anschließend in verschiedenen namhaften Hotels gearbeitet. 2005 habe ich eine Fortbildung zum Bilanzbuchhalter absolviert. Nach langer sportlicher Pause habe ich 2008 das Training wieder aufgenommen und wenig später mit einigen Kollegen einen Sportverein gegründet. Nach der Auflösung des Vereins und dem Umzug in die aktuellen Räume habe ich 2011 mit einem Partner eine GbR gegründet. Neben der klassischen Ausbildung im Taekwon Do und Kickboxen verfüge ich über verschiedene Zertifikate: zum Beispiel das Trainerzertifikat "Power ohne Wut", das Zertifikat "Gewaltprävention ,EVA’" oder eine "Instructor-Lizenz" für Crossfit, das so genannte "Gladiatoren-Training". Weitere Lehrgänge stehen für Januar an.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Mit der Trennung vom Partner und der Auflösung der GbR 2016 fiel die Entscheidung, niemals die eigenen Träume aufzugeben und den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Wir haben viele Kinder und Jugendliche, die bei uns trainieren. Diese Kinder nicht beschäftigen zu können und sie womöglich der Straße zu überlassen, kommt nicht infrage. Als Familienvater ist für mich der Umgang der Kinder sehr wichtig!

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Am Anfang? Nur das eigene kaufmännische Wissen. Als ich aus meinem Nebenberuf meinen Hauptberuf machen wollte, habe ich einige ergänzende Kurse bei Exina besucht und dort auch meinen Businessplan erstellt, was sehr hilfreich war. Außerdem bekomme ich Unterstützung durch einen Wirtschaftspaten, Herrn Merzbach, der mich zum Beispiel in Sachen Marketing beraten hat. Mit ihm stehe ich nach wie vor in Kontakt.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Anstrengend! Aufwändig! Jeder Schritt, den man wagt, ist mühsam. Man muss schon viel Arbeit investieren, bis man alles zusammenhat und alles funktioniert. Aber wenn gut vorgearbeitet wurde, ist das kein Thema.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Die kommt erst noch auf mich zu: Gerade gründe ich eine GmbH ... Aber eigentlich ist jeder einzelne Tag eine Herausforderung, auf die ich mich freue.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Was funktioniert, sind Medienberichte – und vor allem Mund-zu-Mund-Propaganda! Dank Facebook werden die Leute schnell aufmerksam auf uns. Flyer und Anzeigen haben dagegen nicht viel gebracht.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Wir hatten hohe Investitionen, weshalb ich private Darlehen aufnehmen musste. Den Umbau haben wir komplett selbst gemacht. Sonst wäre das nicht zu stemmen gewesen.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Ganz einfach: Meinen Lebensunterhalt mit dem zu verdienen, was mir Spaß macht. Mehr brauche ich nicht. Und mehr erwarte ich auch nicht.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
... noch mehr arbeiten. Der Tag hat zu wenige Stunden für mich. Aktuell bin ich von 10 Uhr morgens bis 22 Uhr abends hier. Gerade haben wir einen weiteren Trainingsraum geschaffen, in dem es noch viel zu tun gibt.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Hartnäckig zu sein – in allem und in jede Richtung – und zu versuchen, sein Ziel zu erreichen. Es ist wirklich nicht einfach, was aber nicht nur an Behörden liegt. Zum Beispiel hatte ich für den neuen Raum Matten bestellt, die zwölf Tage bei der Spedition festhingen. Als wir nach dem Umbau wieder öffnen wollten, waren sie immer noch nicht da.

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