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Ayurveda – Elke Sternberger

August 2017

Unternehmen
Ayurveda – Elke Sternberger

Gründerin
Elke Sternberger

Gründungsdatum
Juli 2015

Branche und Unternehmen:
Gesundheit

Motto:
"Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung." (Oscar Wilde)

Interview mit der Gründerin Elke Sternberger

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Ayurveda ist eine besondere Art gesund zu leben, die jeder ganz individuell für sich nutzen kann – auf seine Weise und in seinem eigenen Tempo. Ich biete unter anderem eine Jahresgruppe an, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die sechs ayurvedischen Jahreszeiten kennenlernen und nach ihnen kochen. So kann man es mit allen Sinnen ausprobieren. Dazwischen gibt es Einführungsabende, in denen man erfährt, welche Konstitutionstypen es gibt und welcher man selbst ist. Nach Ayurveda hängen etwa 40 Prozent der Gesundheit von der Ernährung ab. Man kann damit also einen sehr guten Grundstock für seine Gesundheit legen.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Das war meine erste Teilnehmerin für die Jahresgruppe, das Herzstück meines Angebots.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Ich bin gelernte Straßenbautechnikerin und arbeite hauptberuflich in Teilzeit als technische Angestellte bei der Stadt Wiesbaden. Leider reicht so ein Teilzeitgehalt nicht aus. Aber statt einfach irgendeinen Job anzunehmen, wollte ich etwas machen, das mir wirklich am Herzen liegt – und das ist das Kochen. Wenn andere früher Romane gelesen habe, habe ich Kochbücher verschlungen. 2011 habe ich dann eine Ausbildung als ganzheitliche Ayurveda-Ernährungs- und Gesundheitsberaterin absolviert und mich im darauffolgenden Jahr zur Ayurveda-Köchin weitergebildet. 2015 habe ich zudem eine Weiterbildung zum Gesundheitscoach (IHK) erfolgreich abgeschlossen.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Bei mir kam eines zum anderen: Meine Teilzeitstelle reichte finanziell nicht aus; gleichzeitig wollte ich meinem Traum, meiner Berufung Ausdruck verleihen.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Bei Berufswege für Frauen habe ich mich informiert, an verschiedenen Workshops teilgenommen und mich individuell beraten lassen. Dort hatte man immer ein offenes Ohr für mich, ob es rein ums Gründerische oder auch einmal um die persönliche Situation ging. Ich habe immer Unterstützung gefunden für das, was gerade anstand und gerade ging.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründerin erlebt?
Das war eigentlich nicht besonders spannend. Ich habe meine Anmeldung beim Finanzamt abgegeben und begonnen, Verknüpfungen zu interessierten Menschen aufzubauen, zum Beispiel über das Volksbildungswerk.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Die richtige Form für meine Nebenberuflichkeit zu finden. Man hatte mir zunächst geraten, ein Gewerbe anzumelden, aber das passte überhaupt nicht zu dem, was ich mir vorstellte. Über Berufswege für Frauen habe ich dann auch eine Steuerberatung erhalten und erfahren, wie ich mich als Freiberuflerin selbständig machen kann. Sogar die Formulare hat die Beraterin mit mir zusammen ausgefüllt.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Letztes Jahr habe ich meine Homepage komplett neu machen lassen, inklusive der Fotos. Sie basiert auf Wordpress, sodass ich sie selbst bearbeiten kann. In regelmäßigen Abständen drucke ich Flyer mit den aktuellen Terminen und lege sie etwa in Apotheken aus. Außerdem habe ich zum Beispiel am Herbstmarkt von Berufswege für Frauen teilgenommen und gebe dort – oder auch im Volksbildungswerk – Workshops. Gerade organisieren wir zudem mit fünf Frauen ein gemeinsames "Gesund und schön-Event", das am 23. September stattfinden soll.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Aus eigener Tasche, peu à peu. Mir war es wichtig, keinen Kredit aufzunehmen. Immer wieder gibt es neue Kosten. Zum Beispiel habe ich einen Anwalt zurate gezogen, um eine solide Datenschutzerklärung auf meiner Homepage zu haben.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Dass dieses Prinzip zu leben und auf sich zu achten in Lebensgemeinschaften wie zum Beispiel Mehrgenerationenhäuser einfließt, damit die Menschen dort wissen: Das bin ich – und das brauche ich. Ich möchte eine Insel der Ruhe und Erholung schaffen.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
... mich gerne noch besser vernetzen.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Dass sie Selbstverstrauen haben sollen. Man muss an die individuellen Stärken und Fähigkeiten glauben. Und man muss nicht ins Raster passen.

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