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Carolin Wolfram von Wolmar

Mai 2016

Unternehmen
Carolin Wolfram von Wolmar - Freie Autorin & Fachjournalistin (DFJV) und Freie Künstlerin - malerei. fotokunst. digitalART.

Gründerin
Carolin Wolfram von Wolmar

Gründungsdatum
1. September 2015

Branche und Unternehmen:
Freie Autorin & Fachjournalistin (Erzählungen, Buch-/E-Book-Manuskripte, Artikel, Texte für Online-Medien, Ratgeber, Fach- und Sachbücher) sowie Freie Künstlerin (Malerei & Fotokunst).

Motto:
"Man kann sein Leben nicht mit mehr Zeit füllen, dafür aber seine Zeit mit mehr Leben." (Roger Willemsen)

Interview mit der Gründerin Carolin Wolfram von Wolmar

Was ist die Besonderheit Ihrer Unternehmen?
Als Autorin sind es meine Erzählungen, die das Komödiantische in den Tücken des Alltags suchen. Die Geschichten schildern skurrile Erlebnisse und absurde Situationen mit den lieben Verwandten, speziellen Mitmenschen, eigensinnigen Haustieren sowie widerspenstigen Haushaltsgeräten. Im Fachjournalismus ist es meine langjährige Expertise aus den Bereichen Marketing, Vertrieb und medizinischer Wissenschaft. Als Künstlerin sind es meine farbintensiven Motive, wie Straßenszenen, Szenen der 60er Jahre, Land-schaften, Architektur und Tiere, mit ihren speziellen Blickwinkeln sowie der Art der Bildverfremdung. Die Arbeiten erhalten ihre Brillanz durch den Druck auf Metallplatten, Alu-Dibond und Acrylglas und werden als limitierte und signierte Editionen angeboten.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
In diesem Jahr konnte ich für eine Autorin das Lektorat eines Kinderbuchs übernehmen. Im Herbst 2015 fand in der Galerie WAAS (WAAS-sche Fabrik, Geisenheim/Rheingau) meine erste Fotokunst-Ausstellung statt. Zur Ausstellungseröffnung kamen zahlreiche Besucher, Vertreter der lokalen Presse sowie ein Fernsehteam von HR3. Im Nachgang konnte ich einen Großteil der gezeigten Bilder verkaufen.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Nach dem Abitur startete ich zuerst mit einer Ausbildung in der Touristikbranche. Da aber mein naturwissenschaftliches Interesse immer groß war, machte ich neben dem Job eine Ausbildung zur Pharmareferentin. Danach folgten Jahre im Vertrieb sowie im Produktmanagement eines großen Pharmakonzerns. Berufsbegleitend studierte ich Betriebswirtschaftslehre (Schwerpunkt Gesundheitsmanagement) und wechselte in ein anderes großes Pharmaunternehmen. Hier arbeite ich bis heute hauptberuflich als wissenschaftliche Projektmanagerin im Therapiegebiet Diabetes. Zudem habe ich berufsbegleitend Fachjournalismus studiert. Die Kunst und die Fotografie begleiten mich seit meiner frühen Kindheit, meine Mutter ist Fotografin. Meine Techniken habe ich durch Seminare, beispielsweise an der Städelschule in Frankfurt sowie der Kunstakademie Bad Reichenhall, ständig weiterentwickelt.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Anfang 2013 habe ich einen ersten Geschichten-Band für Familie und Freunde herausgegeben. Als ich in einem Schreib-Workshop anderen Autoren meine Stories vorgelesen habe, war die Begeisterung groß. Mein Entschluss stand endgültig fest als ich Ende 2014 den Schreibwettbewerb "Wiesbaden schreibt eine Weihnachtsgeschichte" gewinnen konnte. In der Malerei und Fotokunst war es etwas Anderes. Den entscheidenden Impuls bekam ich durch eine Zusammenarbeit mit dem bekannten schwedischen Fotografen Lennart Nilsson, dem Autor des Buches "Ein Kind entsteht". Aus dieser Begegnung heraus entstand die Idee, in meinen Arbeiten das "Besondere im Alltäglichen" herauszustellen und dies zu verfremden.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Ich habe im Vorfeld sehr viel gelesen und mich mit anderen Freiberuflern unterhalten. Wichtige Tipps bekam ich durch einen Existenzgründungskurs der EXINA, einen geduldigen Unternehmensberater und durch den Austausch mit anderen Gründern. Nicht zuletzt unterstützen mich meine Familie, gute Freunde und zufriedene Kunden.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründerin erlebt?
Aufregend, sehr anstrengend - aber einfach großartig.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Die administrativen Herausforderungen, wie die Vorbereitung der Anmeldeunterlagen für das Finanzamt, wenn man gleich zwei Unternehmen gründet. Ruhe bewahren, Struktur schaffen und eins nach dem anderen abarbeiten.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Das Wichtigste aus meiner Sicht sind persönliche Kontakte sowie Empfehlungen zufriedener Kunden. Danach folgen Social-Media-Kanäle und meine beiden Webseiten als "elektronische Visitenkarten".

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Da ich mich nebenberuflich selbstständig gemacht habe, bietet mir das Gehalt aus meiner hauptberuf-lichen Beschäftigung eine Basis.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
In beiden Bereichen wünsche ich mir, mit meinen Arbeiten möglichst viele Menschen erreichen und bewegen zu können. Als Künstlerin wäre es toll, eine Galerie zu finden, die mich dauerhaft vertritt.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
... mich in der Politik engagieren, damit demokratische Werte wie Presse- und Meinungsfreiheit sowie die Freiheit in der Wissenschaft und Kunst bewahrt bleiben.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Die Gründungsidee gut zu durchdenken und sich professionell beraten zu lassen. Sich nicht von den vielen "guten Tipps" der Bedenkenträger entmutigen zu lassen, sondern die Dinge mit Spaß und einer guten Portion Optimismus anzupacken.

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