Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche einblenden
Wirtschaft
Wo bin ich?
  1. Startseite
  2. Wirtschaft
  3. Existenzgründung
  4. Gründerporträts
  5. A - Z
  6. Das Gesundheitsfenster

Das Gesundheitsfenster

Januar 2015

Unternehmen:
Das Gesundheitsfenster

Gründer:
Ilona Jorkowski

Gründungsdatum:
Anfang 2014

Branche und Unternehmen:
Gesundheitsmanagement für alle Zielgruppen, inklusive Unterstützung für Patienten und Angehörige rund um Pflege, Anträge und Formalitäten. Weitere Angebote sind Beratungen hinsichtlich Gesundheitsfürsorge und Patiententestament sowie Fortbildungen für Pflegekräfte.

Motto:

"Zu jedem Problem gibt es eine Lösung, man muss nur lange genug suchen".

Interview mit der Gründerin Ilona Jorkowski

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Das Gesundheitsfenster bietet Patienten und deren Angehörigen, die gewissermaßen Laien im Gesundheitswesen sind, im Krankheitsfall die Möglichkeit, den Schriftverkehr mit Krankenkassen und anderen Institutionen sowie die Gespräche mit den behandelnden Ärzten stressfrei an mich abzugeben. Das wiederum bedeutet, dass der Patient oder der Angehörige von mir einen für ihn verständlichen Bericht über die Situation erhält sowie eine Analyse dessen, was er an Unterstützung benötigt, was ihm zusteht und welche Schritte er wann und wie unternehmen muss beziehungsweise welche ich auf seinen Wunsch hin unternehmen soll. Individuelle Lösungen für die Bedürfnisse des Einzelnen im Pflege- und Krankheitsfall zu finden, verstehe ich als meine Aufgabe. Einrichtungen und Ärzte profitieren ebenfalls, da sie mit einer fachlich-kompetenten Ansprechpartnerin im Dialog sind.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Zufriedene Patienten und dankbare Angehörige, weil sie jemanden gefunden haben, der ihnen zuhört und ihre Bedürfnisse vertritt.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Bereits mit 16 Jahren habe ich mich zielstrebig gegen ein weiterführendes Gymnasium zugunsten eines Fachabiturs mit Ausrichtung Sozialassistentin und anschließender Ausbildung zur Krankenschwester entschieden. Ab 2002 habe ich berufsbegleitend die Fachweiterbildung für Intensiv- und Anästhesiepflege, die Weiterbildung zur Fachberaterin für kinästhetische Mobilisation und das Fernstudium zur Gesundheitsmanagerin an der Universität Bielefeld absolviert. Währenddessen habe ich 8 Jahre lang auf der Intensivstation im St. Josefs-Hospital in Wiesbaden, später bei der Gesellschaft für medizinische Intensivpflege mbH in verschiedenen Bereichen (Pflege, Vertrieb, Fortbildung) und einer Berliner Zeitarbeitsfirma gearbeitet. Seit 2007 arbeite ich nebenberuflich im Bereich Gesundheitsmanagement. Aktuell bin ich in Teilzeit in der Paulinenklinik Wiesbaden beschäftigt.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Der erste Grund war rein praktischer Natur. Nach der Geburt meiner Tochter in 2012 wollte ich weniger im Schichtdienst arbeiten. Der zweite Grund war der Wunsch, meine Wertvorstellungen vom Umgang mit Menschen im Krankheitsfall kombiniert mit meiner Berufs-und Lebenserfahrung weiterzugeben. Ich möchte Menschen in ihrer Gesundheit stärken – weniger auf dem klassisch-medizinisch-pflegerischen Weg, als durch praxisnahe Beratung und Unterstützung, die der Realität Rechnung trägt.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Berufswege für Frauen, ein freundschaftliches "Erfolgsteam", das sich aus weiteren Existenzgründerinnen zusammensetzt und meine Familie.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründerin erlebt?
Bedingt durch eine Krebserkrankung im engen Familienkreis ziemlich stressig - gleichzeitig hat mich diese Lebenserfahrung stärker und sensibler für meine Arbeit gemacht.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Das Gleichgewicht zwischen Beruf und Familie zu finden – ich übe mich weiter im balancieren…

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Ich führe regelmäßig Info-Abende zu den Themen "Gesundheitsfürsorge/Patiententestament" sowie "Wegweiser Gesundheitsdschungel" durch.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Mit einem Existenzgründungszuschuss der Agentur für Arbeit und Eigenkapital.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Die praktische Umsetzung eines stationären Kinästhetik-Projekts im Krankenhaus oder in einer Pflegeeinrichtung.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich...
…mich selbst intensiver fortbilden.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Geduld und Zuversicht.

Anzeigen