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DaS-Körperkonzept by Daniel Schwieder

April 2017

Unternehmen
DaS-Körperkonzept by Daniel Schwieder

Gründer
Daniel Schwieder

Gründungsdatum
Juli 2015

Branche und Unternehmen:
Personal Training; Betriebliches Gesundheitsmanagement; Sportliche Rahmenprogramme für Tagungen und Kongresse

Motto:
"Gesundheit ist nicht alles, doch alles ist nichts ohne Gesundheit."(Schopenhauer)

Interview mit dem Gründer Daniel Schwieder

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Dass ich ganzheitlich auf den Kunden eingehe. Der Kunde steht im Fokus mit seinen Bedürfnissen – ob das der Einzelkunde oder der Geschäftskunde ist. Alles wird ganz individuell auf ihn ausgearbeitet. Das ist natürlich ein bisschen aufwändiger, aber mir geht es darum, dass der Kunde den Mehrwert erhält, den er haben möchte und den er erwartet. Ich arbeite nicht nur alleine, sondern auch im Team mit aktuell elf freien Mitarbeitern. So kann ich ein sehr breites Spektrum an sportlichen Leistungen anbieten.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Das waren Einzelkunden, die nach einer Zeit zu mir gekommen sind und mir Nachrichten übermittelt haben, die mich positiv gestimmt haben – zum Beispiel, wenn ein Kunde mir erzählt, dass er keine Blutdruckmedikamente mehr braucht oder wieder die Treppen hoch- und runterlaufen kann, was er vorher nicht konnte. Das sind für mich persönlich sehr schöne Erfolge, weil ich mit meiner Leistung dazu beigetragen habe, dass es dem Kunden wieder gutgeht.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Von 1999 bis 2002 habe ich ein duales Studium bei der Lufthansa absolviert, Betriebswirtschaft studiert und Luftverkehrskaufmann gelernt. Im Anschluss habe ich viele Jahre bei der Lufthansa gearbeitet, in diversen Bereichen. Eines Tages habe ich mich aber gefragt: Ob ich das bis an mein Lebensende machen möchte, im Büro arbeiten? Vor einigen Jahren habe ich dann beschlossen, mein Hobby Sport zu meinem Beruf zu machen. Ich habe langsam angefangen, das Ganze nebenberuflich aufzubauen. Auch heute noch bin ich in Teilzeit bei Lufthansa angestellt.

Im sportlichen Bereich liegen meine Wurzeln beim Nordic Walking. Dieser Sport hat oft kein gutes Image! Dabei ist es ein Techniksport, und mich hat es gereizt, ihn richtig zu erlernen. Ich möchte ihn so vermitteln, dass Menschen Freude daran haben. Heute bin ich Nordic-Walking-Instructor, Fitnesstrainer der A-Lizenz und Fachmann für betriebliches Gesundheitsmanagement und bin somit im Bereich Personal Training gut aufgestellt.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Ich bin schon immer Unternehmer! Seit jeher habe ich so ein Unternehmerdenken in meinem Kopf. Als ich 15 Jahre alt war, habe ich das Unternehmen meiner Eltern, eine Fahrschule, mit aufgebaut, und tatkräftig in der Administration unterstützt.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Da ich schon so viele Jahre in betriebswirtschaftlichen Themen drin war, hat sich diese Frage für mich anfangs gar nicht gestellt. Beratung brauchte ich allerdings im sportlichen Bereich. Vor nun mehr zwei Jahren habe ich dann auf einer Fortbildung meinen Geschäftspartner kennengelernt, der in Hannover tätig ist. Wir ergänzen uns sehr gut: Er bringt mehr den sportlichen Part mit ein, ich den betriebswirtschaftlichen. Darüber hinaus nehme ich am Mentorenprogramm der IHK teil. Ich habe mir dort eine Mentorin ausgesucht, die im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig ist. Ich finde es klasse, was es alles für Angebote für Gründer gibt!

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Es war spannend, was passiert. Unsicherheit war auch mit dabei. Will das überhaupt jemand, was ich anbiete? Wie kommt das bei den Kunden an? Gefällt ihnen das? Das waren so meine Gedanken, die mir durch den Kopf geschwirrt sind.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
In der Anfangszeit auch mal Nein zu sagen. Zum Beispiel bekommt man als Gründer vieles angeboten, das man angeblich ganz dringend braucht. Da bin ich Unternehmer und sage: Nein, das brauche ich nicht, und nein, das will ich nicht! Oder auch zu seinem kalkulierten Preisen zu stehen bei Verhandlungen mit Kunden. Nicht immer einfach, denn die Konkurrenz ist groß. Aber letztendlich überzeuge ich dann mit meiner Qualität und meinem Service.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Das ist und bleibt die Mund-zu-Mund-Propaganda! Das klingt vielleicht abgedroschen, aber es ist so. Leute, die mit mir eine gute Erfahrung gemacht haben, geben das natürlich weiter. So kommen viele tolle Kooperationen zustande. Zusätzlich nutze ich alle möglichen Netzwerke wie Xing und Facebook als Werbeplattformen.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
In meinem Fall war es relativ leicht. Zum einen habe ich meine Gründung durch meine Angestelltentätigkeit finanziert, zum anderen hatte ich gar nicht so einen hohen Investitionsbedarf. Ich habe eine Grundausbildung gemacht, es musste ein bisschen Equipment gekauft werden ... Das war es eigentlich schon. Ich glaube, deshalb hat das alles auch so wahnsinnig viel Spaß gemacht: weil ich mir keine Gedanken machen musste, wo ich das Geld herbekomme – sondern einfach loslegen und das machen konnte, was ich mir vorgestellt habe.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Ein Traum wäre, irgendwann eigene Trainingsräumlichkeiten zu haben, in denen ich meine Kunden betreuen kann. Und viele, größere Events, wo man die Menschen mit dem Thema Sport und Bewegung begeistern kann.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
... mich noch mehr weiterbilden. Man lernt nie aus!

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Wage den Schritt in die Industrie- und Handelskammer! Das war für mich immer eine große Administration, in die man nicht einfach so hineingeht und mal nachfragt. Doch man sollte diese Hilfe in Anspruch nehmen. Einfach machen! Und sich nicht für irgendetwas schämen oder denken: Jetzt komme ich da mit meiner kleinen Idee. Das ist eine professionelle Beratung, die es bei der Industrie- und Handelskammer, aber auch bei der Stadt Wiesbaden gibt. Die sind wirklich aufrichtig und ehrlich. Das habe ich sehr geschätzt.

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