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Wirtschaft

Farbenfreundin

Bärbel Kleins Metier ist das Social Media Marketing. Sie startete mit ihrem eigenen Internet-Blog www.farbenfreundin.de. Ihr derzeit größter Erfolg: ein neuer Auftrag für das Social Media Marketing eines Fußmatten-Online-Shops.

November 2018

Unternehmen:
Farbenfreundin

Gründer:
Bärbel Klein

Gründungsdatum:
April 2018

Branche und Unternehmen:
Social Media Marketing

Motto:
"Einfach machen … und wenn’s zunächst nicht klappt, dann einfach nochmal machen." (Robert F. Kennedy)

Interview mit der Gründerin

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Als erfahrene Gründerin mit schon vielen Berufsjahren kann ich bei vielen Belangen im Geschäftsleben viel besser reagieren als ein junges Start-up. Ich verfüge über langjährige Berufserfahrung in vielen Branchen und viel Erfahrung im Geschäftsleben. Das hilft mir, mich in viele Branchen und in die Bedürfnisse meiner Kunden reinzudenken. Als Einzelunternehmerin bin ich zudem sehr flexibel.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Der neue Auftrag für das Social Media Marketing für den Fußmatten-Online-Shop www.lieblingsfußmatte.de ist derzeit mein größter Erfolg. Das sind tolle Produkte "Made in Germany", und nie hätte ich gedacht, dass mich Fußmatten so sehr begeistern würden. Ich freue mich immer wieder über neue Designs und Muster, die ich zeigen darf.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Mit einer kaufmännischen Ausbildung bekam ich eine gute Grundlage, und dann ging es querbeet durch alle Branchen. Zudem habe ich an der FH Wiesbaden vier Jahre lang im Fachbereich Gestaltung studiert. 2008 habe ich dann das Bloggen entdeckt, und seit 2010 gibt es den Internet-Blog www.farbenfreundin.de. So startete ich im Bereich Social Media. Durch Fortbildungen und meine vielen Blogger-Kontakte bleibe ich immer up to date.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Die Nachfrage nach Texten und Online-Beiträgen wurde immer größer, und nach vielen Jahren als Angestellte musste ich dann Prioritäten setzen. Zudem wünschte ich mir mehr Flexibilität, um auch familiäre Dinge besser regeln zu können – meine Mutter ist pflegebedürftig. So kam es dazu, dass ich irgendwann sagte, jetzt ist es soweit: "Just do it!"

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Mein Mann ist schon viele Jahre selbständig, und er unterstützt meine beruflichen Pläne sehr. Auch waren meine Eltern immer selbständig, ebenso meine Geschwister. Für die Formalitäten war die IHK Wiesbaden ein sehr guter Ratgeber. Das muss ich wirklich sagen: Für den Papierkrieg mit den Ämtern braucht man fachliche Unterstützung, sonst geht man unter.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründerin erlebt?
Selbständig sein bedeutet viel Arbeit und zunächst wenig Geld. Plötzlich hängt alles an einem selbst: Werbung, Buchhaltung, Steuern und vieles mehr. Das ist anstrengend, aber auch sehr spannend.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Tatsächlich war die größte Herausforderung der Papierkram, den man als Selbständige bewältigen muss. Angefangen mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und den anderen Ämtern. Das hat mich die meisten Nerven gekostet. Schade, dass man dabei viel wertvolle Energie verbraucht. Als Kauffrau kann ich zwar damit umgehen und ich habe die Aufgaben gut gemeistert, doch es könnte so viel leichter sein.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Meine Präsenz im Netz ist über die Jahre langsam gewachsen, und so habe ich ein prima Netzwerk: angefangen bei einer guten Fotografin und tollen Blogger-Kollegen. Zudem sind die sozialen Medien mein Metier, klar, dass ich sie nutze.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Für sechs Monate habe ich einen Gründerzuschuss erhalten. Außerdem habe ich Eigenkapital investiert. Ohne ein eigenes finanzielles Polster geht gar nichts!

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Witzigerweise wurde mir dieser Traum in den Schoß gelegt; ich selbst hätte daran gar nicht gedacht: Ich werde nächstes Jahr ein Buch veröffentlichen, und zwar genau zur Buchmesse 2019, wenn denn nichts schiefgeht. Das ist ein absoluter Traum. Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn viele Wiesbadener mal in dieses Buch reinblättern – denn es geht um Wiesbaden.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich
... Mehr schlafen. Ja, der Schlaf kommt tatsächlich derzeit etwas zu kurz, seufz.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Auf ein gutes finanzielles Polster achten, denn dann lebt es sich leichter und man kann auch unsinnige Aufträge ablehnen.

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