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Wirtschaft

Heaven Bar - Linda Zimmermann

April 2016

Unternehmen
Heaven Bar

Gründerin
Linda Zimmermann

Gründungsdatum
Oktober 2015

Branche und Unternehmen:
Barbetrieb mit Drinks, Music, Art & Entertainment.

Motto:
"Throw kindness around like confetti"

Interview mit der Gründerin Linda Zimmermann

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Das Heaven bietet neben dem klassischen Barbetrieb mit großer Flaschenbierauswahl, besonderer Gin Tonic-Karte und ausgewählten Spirituosen einen zusätzlichen Raum, den "Schwarzen Salon". Der "Schwarze Salon" kann für private Veranstaltungen wie Geburtstage und Weihnachtsfeiern gemietet werden, wenn er nicht gerade für ein eigenes Heaven-Event genutzt wird. So gab es bereits im Dezember die erste Colorboration - eine Ausstellung von fünf jungen Wiesbadener Künstlern. Im Januar folgte das erste und sicher nicht das letzte Abendmahl - ein Kochevent, bei dem 36 Leute an zwei Tafeln gemeinsamen gespeist haben. Getanzt wurde hier an Halloween und Silvester. Das nächste Mal öffnet sich die Türe zum "Schwarzen Salon" für den "Tanz in den Mai". Weitere Events, wie Live-Musik, eine Ping-Pong Night und auch eine Kinderdisko sind geplant.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Unsere Gäste! Bunt gemischt, gut drauf und interessiert an dem, was wir hier treiben - einfach nur großartig!

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Im Anschluss an eine kaufmännische Ausbildung habe ich BWL studiert und bin dann in das Geschäft meiner Eltern eingestiegen. Dort habe ich als Storemanagerin in einer Boutique in Frankfurt vieles gelernt, von dem ich noch heute profitiere. Der richtige Umgang mit Angestellten und Kunden war dabei genauso wichtig, wie die Verantwortung über Warenbestand und Kassenführung. Danach habe ich den eigenen Online Shop aufgebaut und mich dabei mit Themen wie Webdesign und Social Media auseinandergesetzt. Auch davon profitiere ich heute, denn ich habe die Website vom Heaven selbst programmiert und pflege auch die sozialen Netzwerke, wie Facebook und Instagram.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Meine Eltern haben mir schon früh beigebracht, Verantwortung für das Ganze zu übernehmen.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
An vorderster Front mein Freund Felix, meine Schwester Kathrin und mein Vater Bernd Zimmermann. Von Anfang an war mir wichtig, dass mein engster Kreis meine Idee gut findet und mich bei der Umsetzung unterstützt. Aber auch viele Wiesbadener Gastronomen hatten immer ein offenes Ohr für mich und haben mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Und ohne den Support von Jan Guntermann (Grafik Designer), der mir bei der Konzeptentwicklung und –umsetzung geholfen hat, wäre das Heaven niemals "A Place On Earth" geworden. An dieser Stelle eine fettes DANKSCHÖN an ALLE die mich unterstützt haben! Ihr seid toll!!

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründerin erlebt?
Extrem aufregend ... mit wenig Schlaf und sehr vielen Glücksgefühlen.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Die Finanzierung. Gastronomie gehört zu den Risiko-Unternehmungen und man bekommt nur schwer einen Kredit für eine Gründung. Nachdem ich aber einen sehr ausführlichen Businessplan mit "Best-Case" und "Worst-Case" Szenario erstellt hatte, konnte ich die Bank überzeugen.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Die beste Werbung ist natürlich die Mundpropaganda. Aber auch die sozialen Netzwerke und die lokale Presse haben mir sehr geholfen, an Bekanntheit zu gewinnen.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Mit einem Kredit bei meiner Hausbank.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Ich habe noch viele Träume, die ich an dieser Stelle aber nicht verraten werde :)

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich...
...wieder mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Momentan dreht sich fast alles um meine Bar.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Nehmt euch die Zeit und erstellt einen ausführlichen Businessplan. Kalkuliert sorgfältig und plant immer einen Puffer von 20 bis 30 Prozent ein. Wenn man die Dinge schön rechnet, hat man ganz schnell schlaflose Nächte und verliert den Spirit für das eigentliche Geschäft. Erzählt engen Freunden und Familie von eurer Idee - sie geben Euch das ehrlichste Feedback. Bei offenen Fragen lasst euch von Fachleuten beraten. Seid mutig, geht euren Weg … and never forget: Doubt kills more dreams, than failure ever will!

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