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Sascha Hillingshäuser - IT Solution Architect

Januar 2018

Unternehmen
Sascha Hillingshäuser - IT Solution Architect

Gründer
Sascha Hillingshäuser

Gründungsdatum
September 2017

Branche und Unternehmen
IT-Beratung für Security und Infrastruktur

Motto
"Zuhören. Verstehen. Helfen."

Interview mit dem Sascha Hillingshäuser

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Ich will nicht nur Probleme lösen, sondern ich möchte verstehen, was das eigentliche Kern-Business ist. Erst dann schaue ich mir das konkrete Problem an – und ob es tatsächlich noch ein Problem ist oder die eigentliche Herausforderung woanders liegt. Mir geht es darum, gemeinsam mit dem Kunden und exzellenten Partnern eine Lösung zu schaffen, die den Kunden in seinem Business weiterbringt.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Ich habe einen Folgeauftrag für das komplette Jahr 2018. Das gibt schon einmal Rückhalt. Vor allem aber habe ich bereits mit mehreren Kunden sehr viele Teilerfolge erzielt und Knoten gelöst. So, wie es sein soll! Das Spektrum meiner Kunden reicht dabei vom kleinen Unternehmen bis zum Konzern.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Angefangen habe ich mit einer klassischen Ausbildung in einem Systemhaus. Dort war ich in einer Abteilung, die sich bereits damals – vor inzwischen 13 Jahren – mit Internet Security beschäftigt hat. 2004 bin ich nach Wiesbaden zur Kreativagentur Scholz & Volkmer gegangen, wo ich 13 Jahre lang gearbeitet habe. Anfangs habe ich die interne IT betreut. Nach und nach kamen Projekte bezüglich Planung und Betrieb externer Hosting-Infrastrukturen für Konzerne sowie die Gesamt-IT-Leitung dazu. Da IT aber nicht das Kern-Business der Agentur ist, stieß ich irgendwann an Grenzen. Ich wollte mehr IT-Themen prägen.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Ich möchte mein IT-Wissen und mein Know-how im Internet-Segment weitergeben und darüber aufklären, wo die möglichen Gefahren von IT liegen. Ich rede gerne mit Menschen, lerne gerne neue Leute kennen. Das möchte ich machen, ohne den Produkt- oder Zahlendruck einer Firma im Hintergrund zu haben. Als Selbständiger genieße ich jetzt die Freiheit, auch über andere Themen nachzudenken.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Ich habe ein Karrierecoaching bei Gloria Alvaro gemacht. Ich habe verstanden, dass es jetzt an der Zeit ist, mir die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, selbst auszusuchen. Meine Frau ist eine große mentale Stütze und hat mir immer gesagt: Mach’ doch mal! Das hat Rückenwind gegeben. Auch die Bank hat mich gut beraten, meinen Businessplan gelesen und mir die Bestätigung gegeben, dass alles Hand und Fuß hat.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Tatsächlich war das ein fließender Übergang. Genau wie in den Tagen zuvor, bin ich zu einem großen deutschen Automobilhersteller gefahren, um ihn zu beraten. Der einzige Unterschied war meine Selbständigkeit.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Die Entscheidung zu treffen: Jetzt mache ich das und probiere es aus! Das war das Schwierigste. Wie ich das gemeistert habe? Nachdem ich viele Gespräche geführt hatte, half letztendlich nur eines: einfach machen.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Zurzeit lebe ich von der Mundpropaganda. Ich habe bereits viele Anfragen erhalten. Das ist ein Segen, aber ich nehme es nicht als gegeben hin! Ich plane weitere Schritte, bei denen ich unter anderem mit der IHK zusammenarbeiten möchte, wo ich im Prüfungsausschuss für IT-Berufe bin. Mein Ziel ist, in bestimmten Themen, in denen ich eine ziemlich hohe Expertise habe, zu unterstützen. Sollte sich daraus im zweiten Schritt etwas ergeben, wäre es natürlich wunderbar. Viel Werbung möchte ich nicht machen – wobei sich das in Zukunft ändern könnte, denn das Unternehmen soll sich entfalten. Alleine zu bleiben, ist nicht mein Ziel.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Das, was ich brauchte, wie einen Rechner und Lizenzen, habe ich aus eigenen Mitteln finanziert.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Gute und nette Menschen an einem Platz zu haben. Es muss nicht sein, dass ich meine eigene Firma wachsen lasse. Ich möchte Menschen um mich herum haben, die in ihren Kompetenzen exzellent sind – ein sehr, sehr gutes Netzwerk. Das bedeutet nicht: Visitenkarten sammeln. Sondern das aktive Zusammenarbeiten und Verstehen, was der andere besonders gut kann und was ihm Spaß macht. Das wäre ein Traum.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
... noch mehr davon in Förderung und Bildung investieren. IT ist überall vertreten. Täglich tauchen neue Programme und Hardware-Komponenten auf, die uns das Leben erleichtern sollen – im privaten wie im gewerblichen Umfeld. Dadurch wird es schwerer, eine Entscheidung für konkrete Probleme zu treffen. Firewalls und Datenschutzrichtlinien sind schnell aufgebaut und auf dem Papier erfüllt. Kompetenzen, um die Notwendigkeit und Korrektheit einer Implementierung zu bewerten und nachhaltig zu betreuen, sind eher selten vorhanden.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Auf jeden Fall: einen Businessplan zu schreiben. Wenn es nicht der Businessplan ist: sich unbedingt Gedanken zu machen, was man wirklich machen möchte. Und sich nicht von der Frage ablenken lassen, worin man besser ist als andere. Wichtiger ist, sich zu fragen: Worin bin ich gut? Und was kann ich weitergeben?

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