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Wirtschaft

J-dith - Judith Pflug-Hafke

April 2016

Unternehmen
J-dith

Gründerin
Judith Pflug-Hafke

Gründungsdatum
Januar 2015

Branche und Unternehmen:
Selbstentworfene und aufwändig von Hand gearbeitete, edle Colliers in zwei unterschiedlichen Produktlinien (Schmuckstücke als Unikate und in limitierter Auflage).

Motto:
"Ich möchte es mir noch einmal beweisen!"

Interview mit der Gründerin Judith Pflug-Hafke

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Meine Schmuckstücke sind von mir selbst entworfen und liebevoll von Hand gefertigt. Ich fertige edle Colliers als Unikat und in limitierter Auflage an. Erstere sind sehr farbintensive, aufwendig gearbeitete, edle fünfreihige Colliers aus funkelnden Swarovski-Kristallen. Diese sind eingerahmt von Hunderten irisierender Glasschliffperlen unter einmaliger Verwendung jeder Farbkombination. Als weitere Produktlinie biete ich in limitierter Auflage aufwendige, mehrsträngige Colliers aus Halbedelsteinen, Süßwasserperlen und Swarovski-Kristallen.

Eine Besonderheit sind die Colliers der Produktlinie "Unikate". Aufgrund ihrer Einmaligkeit bekommt jedes Stück seinen eigenen Charakter und unterstreicht somit die Einzigartigkeit seiner Trägerin. Diese Colliers habe ich zwar in einer bestimmten Größe gefertigt, biete aber an, diese bei Bedarf für die Kundin kostenfrei umzuarbeiten. Die Colliers sind weltweit einzigartig! Hierfür habe ich einen EU-weiten Designschutz erworben.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Seit Oktober 2015 werden einige meiner Arbeiten aus meiner Produktlinie "Colliers in limitierter Auflage" im Kunstkatalog von "ars mundi" präsentiert. Eines meiner Colliers aus Swarovski-Kristallen, Lapislazuli- und Süßwasserperlen kommt sogar in die Liste der Top-Seller! Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut!

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Nach meinem abgeschlossenen Hochschulstudium der Biologie und einer sich anschließenden Ausbildung zur Bankkauffrau und Betriebsinformatikerin habe ich bis zur Geburt meiner drei Kinder in der Pharmaindustrie in der klinischen Forschung gearbeitet. Danach habe ich mich bis zu meiner Selbständigkeit zu Hause um meine Kinder gekümmert.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Ich wollte noch einmal etwas aufbauen und beruflichen Erfolg haben!

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Ich habe 2014 an einem Existenzgründungskurs bei "BerufsWege für Frauen" teilgenommen. Mein Mann hat mir immer, wenn ich aufgeben wollte, stets Mut gemacht und mir gut zugeredet.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründerin erlebt?
Ich hatte seit 2012 einen Gewerbeschein und auch eine Idee, was ich machen wollte, allerdings war ich sehr konzeptionslos – so konnte es aber nicht funktionieren! Daher gab es 2013 und 2014 keinerlei Aktivität, und ich hatte bereits überlegt, meinen Traum aufzugeben. 2014 besuchte ich dann das Existenzgründer-Seminar bei "BerufsWege für Frauen" und erstellte daraufhin erstmals ein vernünftiges Konzept: Ich entwickelte meine Designmarke "J-dith", ließ einen edlen Flyer erstellen plus Visitenkarten und stellte eine optisch sehr ansprechende Homepage her. Im Prinzip habe ich die erste Zeit nur Ausgaben gehabt, und noch nichts verkauft - bis zum Herbst 2015. Da habe ich mich schon manchmal gefragt, ob sich das ganze lohnt! Es ging einfach um das Durchhalten.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Was nutzt einem das beste Produkt, wenn es niemand kennt? Nichts! Das Problem war und ist es immer noch, bekannt zu werden. Wenn ich meine edlen Fünfreiher (Unikate) trage, werden Sie mir ab und zu auch direkt "vom Hals" abgekauft - nur kann ich darauf nicht mein Geschäft aufbauen. Meine Bewerbung als Künstlerin bei ars mundi war darum meine große Herausforderung, die sich letztendlich ausgezahlt hat.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Einmal dadurch, indem ich meine Unikate selbst trage. Dann habe ich mich an lokale Medien gewendet (in der Wochenendausgabe "VorOrt" erschien Ende Februar ein wirkliche schöner, langer Artikel über mich, der sehr große Resonanz fand), habe mich für den ars-mundi Katalog beworben und bin auf regionalen und überregionalen Kunstmärkten präsent.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Von unserem Ersparten.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Überregional richtig bekannt werden.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich...
... auf meinem Fahrrad eine Weltreise machen.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Nur nicht aufgeben, auch bei großer Durststrecke nicht und den Glauben an sich selbst nicht verlieren!

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