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Wirtschaft

K+G Bauen in Holz

Februar 2015

Unternehmen:
K+G Bauen in Holz

Gründer:
Hans-Jürgen Kluckert, Marc Gröner

Gründungsdatum:
Oktober 2012 Neugründung

Branche und Unternehmen:
Holzbaubetrieb (Zimmerei), der unter anderem Überdachungen, Pergolen, Dach­gauben- und Dach­isolierungen sowie Holz­fassaden, -terrassen, -balkone, Dach­flächen­fenster, Balken­sanierun­gen und Gebäude­auf­stockungen individuell anfertigt und vornimmt.

Motto:

"Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!"

Interview mit den Gründern Hans-Jürgen Kluckert und Marc Gröner

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Der Kunde profitiert von unserer Entscheidung, dass sich gute Arbeit nur mit zuverlässigen Maschinen und gutem Material umsetzen lässt. Minderwertige Ware in zeitraubender Arbeit aufzupolieren, ist nicht wirtschaftlich. So kaufen wir zur Abwicklung unserer Aufträge ausschließlich gute Qualität ein, um am Ende mit weniger Arbeitseinsatz Gewinn zu erzielen. Wichtig ist uns bei der Ausführung insbesondere, auf die individuellen Wünsche der Auftraggeber einzugehen und diese nach deren Vorgabe sowie aufgrund unserer langjährigen beruflichen Erfahrung praktisch und zuverlässig umzusetzen.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Die oben genannten Voraus­setzungen haben dazu geführt, dass die Zimmerei K+G Bauen in Holz ein gutes erstes Jahr vermelden konnte. Gestartet sind wir mit zwei Auftrag­gebern, mit denen wir auch heute noch in sehr gutem Kontakt stehen und auch immer wieder zusammen­arbeiten. Der nächste Schritt war es, aufgrund der guten Auf­trags­lage – und zur optimierten Ab­wick­lung von Auf­trägen – um einen weiteren Mit­arbeiter (Kevin Braun) aufzu­stocken, der mittler­weile als dritter Gesell­schafter in unser Unter­nehmen mit ein­gestie­gen ist.

Wie war Ihr beruflicher Werde­gang?
Hans-Jürgen Kluckert: Ich bin gelernter Zimmerer mit über 30-jähriger beruf­licher Erfah­rung und war vor meinem Schritt in die Selb­stän­dig­keit 27 Jahre als Vor­arbeiter (Polier) bei der Zimmerei Pfaff Holz­bau tätig.

Marc Gröner: Vor meinem Ein­tritt als Gesell­schafter in die Firma habe ich als Zimmer­mann in der Schweiz lang­jährige praktische Erfah­rungen gesammelt. Ich war 20 Jahre in der Zimmerei Pfaff Holzbau als Geselle in meist ver­antwortungs­voller Tätigkeit angestellt.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Die Kündigung nach der Insolvenz unseres früheren Arbeit­gebers gab für uns den Anstoß, den eigenen Weg als Unter­nehmer ein­zu­schla­gen.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Die Hand­werks­kammer sowie unsere Haus­bank (NASPA). Letztere hat uns ins­beson­dere bei der Finanzie­rung beraten und begleitet.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Der erste Tag war noch völlig entspannt, da wir noch einige Vor­berei­tungen in der Werk­statt zu treffen hatten. So wurde noch ein Magazin für Maschinen und Material­lagerung gebaut. Es wurde noch eine Format­kreis­säge in Frankfurt abgeholt und dann in der Werk­statt auf­gestellt und an­geschlos­sen.

Was war Ihre größte Heraus­forderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Im Sommer 2013 bekamen wir den Zuschlag für die Auf­stockung eines Büro­gebäudes mit an­ge­schlos­senem Neu­bau. Von der Größe und dem Umfang der Finan­zierung eine erste Heraus­forderung, zumal wir das erste Mal mit einem uns unbe­kannten Architekten und Bau­herren zusammen­arbeiten mussten. Der gesamte Auftrag wurde zur Zufrieden­heit aller Betei­ligten termin­gerecht und vor allem fachlich sauber abgewickelt. Inzwi­schen haben wir zwei weitere Projekte mit diesem Archi­tekten umgesetzt.

Wie machen Sie auf Ihr Unter­nehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Ver­marktungs­idee?
Bekannt­machung und Ver­mark­tung funktionieren über unser Netz­werk. Uns bekannte Archi­tekten, Statiker und Dach­decker sowie weitere Hand­werks­kollegen bringen uns bei den Kunden ins Gespräch, so dass dem Kunden eine zuver­lässige Zusammen­arbeit aller Gewerke garantiert werden kann.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Die Finan­zierung lief durch unsere Hausbank in Verbindung mit einem KfW-Kredit und Eigen­kapital­anteil.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirk­lichen?
Eine eigene Werk­statt­halle auf eigenem Grund und Boden.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn wir mehr Zeit hätten würden wir...
…nichts ändern wollen, sondern viele weitere Aufträge annehmen.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Nicht zu viel auf gute Rat­schläge und soge­nannte "Experten" hören, sondern seine eigenen Vor­stel­lungen umsetzen.

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