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Wirtschaft

Kai Korn – Systemische Beratung, Coaching & Supervision

Dezember 2016

Unternehmen
Kai Korn – Systemische Beratung, Coaching & Supervision

Gründer
Kai Korn

Gründungsdatum
August 2015

Branche und Unternehmen:
Systemische Beratung, Coaching, Supervision und Organisationsberatung

Motto:
"Rein physikalisch kann die Hummel nicht fliegen. Gut, dass sie’s nicht weiß, denn sie tut’s – und es funktioniert."

Interview mit dem Gründer Kai Korn

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Ich denke, es ist die Kombination der Kompetenzen, die ich mitbringe. Bevor ich Coach und Therapeut wurde, habe ich als Architekt und später als Personalleiter gearbeitet. So bin ich kreativ-pragmatisch – was mir hilft, mit dem Klienten Ideen zu entwickeln – und gleichzeitig lösungs- und ressourcenorientiert. Ich bin auch zugewandt und empathisch, wie man es von einem Therapeuten erwartet, aber das ist eben nicht alles. Im richtigen Moment kann ich switchen und sagen: Was machen wir denn jetzt damit?

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Dass ich einige Supervisionsgruppen schon über einen längeren Zeitraum betreue und diesen Teams bereits helfen konnte, spürbare und sichtbare Verbesserungen einzuleiten. Ein weiterer Erfolg: Personen wünschen sich, ganz speziell zu mir zu kommen, weil sie meine besondere Arbeitsweise schätzen.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Ich habe Architektur studiert und zunächst in diesem Beruf gearbeitet. Der Auftrag, ein Gesundheitszentrum aufzubauen, brachte mich von meiner Heimat Kaiserslautern nach Wiesbaden. Überraschend bekam ich die Chance, das Gesundheitszentrum selbst zu leiten, und war dann dort elf Jahre lang in der Personalentwicklung tätig. Um verantwortungsvoll mit den Menschen umgehen zu können, habe ich parallel dazu eine Ausbildung zum systemischen Therapeuten, Coach, Teamcoach und Supervisor gemacht. Das habe ich dann – mit meinen ganzen Erfahrungen – als Chance genutzt, mich selbstständig zu machen.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Ich war und bin überzeugt von dem, was ich tue: der systemischen Haltung. Das wollte ich weitergeben, was im Angestelltenverhältnis aber nur bedingt möglich war. Mir war es wichtig, frei arbeiten zu können, mit vielen verschiedenen Gruppen in verschiedenen Kontexten.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Meine Wegbegleiterin und Mentorin ist meine sehr gute freundschaftliche Kollegin Martina Engel, die eine Koryphäe auf dem Gebiet ist. Bestärkung habe ich auch durch meinen Lebensgefährten erfahren. Was ich wärmstens empfehlen kann, sind die Existenzgründerseminare von Exina. Sie haben mir extrem geholfen! Es war eine tolle Unterstützung, den Businessplan gemeinsam zu erstellen.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Ich war voller Tatendrang! Erst einmal musste ich auch mit der Freiheit umgehen. Im Angestelltenverhältnis wusste ich jeden Tag, was mich erwartet. Jetzt hatte ich es plötzlich selbst in der Hand. Außerdem musste ich mir auch eine Infrastruktur aufbauen. Zuhause hatte ich bis dahin ganz bewusst keinen PC, kein Internet.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Ich selbst war die größte Herausforderung. Ich musste den Mut aufbringen, meiner Überzeugung zu folgen, die Entscheidung zu treffen und diesen Weg konsequent zu gehen – und mich nicht von Tagen entmutigen lassen, an denen Zweifel aufkamen und es mal nicht so lief.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Bei mir hat es von Anfang an mit Mund-zu-Mund-Propaganda funktioniert. Zum Beispiel empfehlen mich Gruppen, die zu mir kommen, in ihrem Unternehmen weiter.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Das Wenige, das ich brauchte, konnte ich mir leisten: ein Flipchart, ein Köfferchen, Stifte oder manchmal einen Raum. Eine größere Investition war meine sehr gründliche und lange Ausbildung, die ich aber bereits absolviert habe, als ich noch im Angestelltenverhältnis war.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Das war ja schon der Traum, den ich verwirklicht habe: selbstständig und eigenständig zu sein, als Systemiker arbeiten zu können und gute Resonanz darauf zu bekommen. Außerdem wünsche ich mir, mein Berufsleben weiterhin gut mit dem Privatleben vereinen zu können.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
... noch mehr Lebensgeschichten erleben und Menschen kennenlernen. Und ich hätte einen Hund!

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Sorgfältig planen, gründlich vorbereiten und sich einen guten Helfer- und Beraterkreis aufbauen! Es braucht Unterstützung, und die sollte man sich gut aussuchen. Genauso wichtig wie die Befürworter waren für mich auch die Kritiker. Entscheidend ist auch das eigene Vertrauen in sich: Ich muss überzeugt sein von dem, was ich mache.

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