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Wirtschaft

Lottchen Events

Dezember 2016

Unternehmen
Lottchen Events

Gründerin
Carolin Jost

Gründungsdatum
September 2014

Branche und Unternehmen:
Kindereventagentur

Motto:
"Never give up – great things take time!"

Interview mit der Gründerin Carolin Jost

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Wir sind eine kreative, moderne Kindereventagentur mit Fokus auf ein stylisches und anspruchsvolles Eventdesign und pädagogisch wertvolle Aktionen für die Kids. Wir stehen nicht vor den Kindern, wie Clowns, Animateure oder Zauberer, sondern sind mittendrin – inklusive Wickeln, Füttern und Babysitten. Wir bieten einen Allroundservice und gestalten von der Einladungskarte bis zur Deko alles von A bis Z individuell.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Als Erfolg sehe ich, dass ich mir ein Team aus aktuell 13 pädagogisch ausgebildeten Betreuern aufbauen konnte und von Anfang an schwarze Zahlen geschrieben habe – und natürlich auch, dass ich von den Kunden immer positive Rückmeldungen bekomme.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Ich bin gelernte Mediengestalterin und habe zunächst ein paar Jahre in der Werbung gearbeitet. Währenddessen habe ich gemerkt, dass ich gerne noch studieren würde: Soziologie und Publizistik. Im Soziologiestudium bin ich in die Richtung Familie und Bildung gegangen. Studienbegleitend war ich immer auch als Babysitter oder als Kinderbetreuer auf Veranstaltungen tätig. Als ich gegen Ende des Studiums überlegt habe, was ich werden möchte, habe ich etwas gesucht, bei dem ich alles vereinen kann, was mir Spaß macht. Im Gespräch mit einer Freundin kam dann die Idee ...

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Nach dem Studium habe ich gesagt: Jetzt oder nie! Ich finde die Idee super und sie vereint meine Leidenschaften: für Design, für Kinder, für Deko und Events.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Vor allem mein Freund, der immer Ideen hat und immer Unterstützung für mich ist. Auch meine Familie und Freunde waren sehr gute Berater – die besten, die man sich wünschen kann! Sie haben mir zugehört, Tipps gegeben und mich trotzdem machen lassen. An der Uni habe ich an Gründerworkshops teilgenommen und später ein IHK-Gründungsseminar besucht. Da gab es Tipps zum Businessplan, der richtigen Rechtsform oder Steuerfragen – das Komplettprogramm.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründerin erlebt?
Das war ganz aufregend und spannend! Man ist noch ein bisschen im Ungewissen und weiß noch nicht, wie die Idee ankommen wird. Als es einen Zeitungsartikel über mich im Kurier gab, wurden die ersten Wiesbadener auf mich aufmerksam. Gleich am Anfang hatte ich mich außerdem zu einer großen Hochzeitsmesse angemeldet, um dort Kinderbetreuung auf Hochzeiten vorzustellen. Es war ein bisschen wie ein Sprung ins kalte Wasser.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Das tägliche Geschäft! Wenn man angestellt ist, hat man seinen festen Tätigkeitsbereich. Wenn man selbstständig ist, muss man sich dagegen mit allen Themen auseinandersetzen: von der Buchhaltung und Steuersachen bis hin zur Kundenakquise oder dem Führen von Bewerbungsgesprächen. Immer wieder tauchen neue Themen auf, in die man sich hineindenken muss. Da kann man nicht jedes Mal jemanden fragen.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Ich setze klassische Werbung ein, wie Flyer, Online-Anzeigen, Messebesuche oder Anzeigen in Kindermagazinen. Mir ist wichtig, dass man sieht, dass ich sehr viel Herzblut und Arbeit in mein Unternehmen stecke, und dass das, was wir tun, sowohl mit den Kindern auf Augenhöhe geschieht als auch Erwachsene anspricht und sehr geschmackvoll ist. Dadurch heben wir uns von ganz alleine ab und haben ein Alleinstellungsmerkmal.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Alleine, ohne alles. Ich brauchte weder einen Kredit noch ein Förderprogramm. Nach Events habe ich mir nichts ausgezahlt, sondern das Geld investiert. So sind wir Stück für Stück gewachsen.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Noch viel mehr coole, kreative Partythemen und Dekomöglichkeiten! Ich wünsche mir, dass das Team und das Unternehmen wächst, dass wir Erfolg haben, die Kinder happy sind und ich mich freuen kann, dass sich das, was ich aufgebaut habe, weiter so positiv entwickelt.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
... wahrscheinlich noch mehr arbeiten. Aber eigentlich würde ich gerne auch wieder privat eigene kreative Projekte in Angriff nehmen.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Ich finde, entweder hat man eine Gründermentalität und mag dieses selbständige Arbeiten – dann sollte man es auch einfach tun und den Mut haben – oder man hat sie nicht. Wenn man die Gründung nur halbherzig angeht, klappt das glaube ich nicht. Man muss überzeugt sein, um auch schwierige Phasen durchzustehen. Wenn’s mal schlecht läuft, muss man sich durchbeißen können.

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