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Nußer Office & More

Dominique Nußer hat sich im Mai 2017 mit ihrem Büroservice selbständig gemacht. Spezialisiert hat sie sich auf Existenzgründer, kleine Unternehmen und Handwerker.

August 2018

Unternehmen:
Nußer Office & More

Gründerin:
Dominique Nußer

Gründungsdatum:
Mai 2017

Branche und Unternehmen:
Büroservice, Buchhaltung und Nebenkostenabrechnung

Motto:
"Keiner muss alles können – man muss nur die entsprechende Fachunterstützung finden!"

Interview mit der Gründerin

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Ich habe mich auf Existenzgründer, kleine Unternehmen und Handwerker spezialisiert und unterstütze sie mit Büroservice, Buchhaltung, bei Behördenangelegenheiten oder auch der Personalsuche. Neu hinzugekommen ist die Nebenkostenabrechnung. Ich versuche, meine Kunden in mein Netzwerk zu integrieren, damit wir alle voneinander profitieren können. Ich bin gerne Networker!

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Meinen ersten großen Auftrag erhielt ich von einer Kundin, die ihre Finanzunterlagen nicht abgeheftet und Angst vor einer Betriebsprüfung hatte. Sie war dann sehr glücklich über das Ordnersystem, das ich ihr eingerichtet habe, und fand, ich sei eine richtige Papiermaus. Für mich ist das ein schönes Kompliment.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Meine erste Ausbildung habe ich als Kauffrau im Lebensmitteleinzelhandel absolviert. Ich war elf Jahre lang bei Rewe in Frankfurt und Wiesbaden tätig und habe mich dann entschlossen, noch eine Ausbildung zur Bürokauffrau zu machen. Dabei war mir klar, dass ich mich auf Buchhaltung konzentrieren will. Das hat mir schon immer sehr viel Spaß gemacht. Ich habe dann drei Jahre lang über eine Zeitarbeitsfirma als Bürokauffrau gearbeitet. Dabei konnte ich viele verschiedene Unternehmen und Branchen kennenlernen. Es kamen dann so viele Anfragen von Handwerkern, die Hilfe brauchten, dass ich mich selbständig gemacht habe – erst neben-, dann hauptberuflich. Jetzt mache ich noch ein Fernstudium zur geprüften Buchhalterin.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt war schwierig. Außerdem hatte ich den Wunsch, mein eigener Chef zu sein. Jetzt kann ich entscheiden, für wen ich arbeite. Und ich weiß, warum ich’s mache!

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Zum einen EXINA, zum anderen eine ehemalige Kollegin, die bald in Rente gehen wird. Sie stellt mich jetzt bereits ihren Kunden vor, damit ich diese übernehmen kann. Sehr hilfreich waren auch die Ratschläge von Freunden, die selbst Unternehmer sind. Nicht zuletzt unterstützt mich auch meine Mutter sehr.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründerin erlebt?
Ich war stolz darauf, dass ich für mich etwas Großes auf die Beine stelle. Komischerweise hatte ich keine Angst, dass es schiefgehen könnte. Oder besser gesagt: Ich hatte keine Angst davor, was passiert, wenn es schiefgeht.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Das waren die Finanzierung und die Kundenakquise. Letztere ist natürlich eine Aufgabe, die niemals erledigt sein wird. Aber ich werde immer besser darin!

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Mein Wundermittel heißt eBay-Kleinanzeigen. Die kleinen, kostenlosen Anzeigen, die ich dort schalte, haben mir schon manchen Kunden gebracht. Wichtig ist aber auch, dass ich über das Netz leicht zu finden bin. Viele Kunden erhalte ich natürlich über die erwähnte Kollegin, die in Rente gehen möchte. Weniger gute Erfahrungen habe ich übrigens mit Google AdWords gemacht.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Ich habe einen Privatkredit, der eigentlich für ein neues Auto gedacht war, in die Firma investiert. Allein schon die Software, die ich brauche, ist sehr kostspielig.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Ich möchte meine Firma so gut auf die Füße stellen, dass ich Personal einstellen kann. Ich möchte anderen helfen, einen Job zu finden. Schließlich weiß ich selbst, wie schwer das sein kann.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich
... eine Kreuzfahrt machen! Die Hurtigruten würden mich reizen.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Nicht in zu großen Dimensionen zu denken! Es ist besser, erst einmal klein anzufangen und sich dann Schritt für Schritt zu vergrößern. Es sind eher Realisten gefragt, keine Fantasten.

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