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Wirtschaft

Sahin Initiative - Projekt lunapark

Juni 2016

Unternehmen
Sahin Initiative, Projekt lunapark

Gründer
Mehmet Sahin

Gründungsdatum
28. Mai 2014

Branche und Unternehmen:
Internetplattform, auf der Gewerbetreibende ihre Werbeanzeige kostenlos auf der App veröffentlichen können. Zusätzlich kann der Gewerbetreibende seine Anzeige gemeinnützig aufwerten, indem er am Spenden-Klick-Modell teilnimmt.

Motto:
"Tue Gutes und rede darüber" (Walter Fisch)

Interview mit dem Gründer Mehmet Sahin

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Die Besonderheit meines Projektes "www.projekt-lunapark.de" ist die Möglichkeit für Gewerbetreibende, Werbeanzeigen kostenlos auf meiner App (für Apple und Android-Geräte) zu veröffentlichen. Durch die Teilnahme am Spenden-Klick-Modell kann er zudem seine Werbeanzeige gemeinnützig aufwerten und damit der Gesellschaft einen zusätzlichen Dienst erweisen. Es liegt an dem Nutzer, die besagte Werbeanzeige anzuklicken und bis zu 50 Prozent des Klickbeitrags, der vom Gewerbetreibenden zu zahlen ist, zu spenden. Welcher gemeinnützige Verein begünstigt wird, entscheidet ausschließlich der Nutzer. Dieser spendet somit Geld, ohne sein eigenes zu verwenden.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Nach dem am 3. Juni 2016 erfolgten Release meiner Plattform ist mein nächstes Ziel, so viele Spendenklicks wie möglich in diesem Jahr zu generieren, sodass ich mit dem Verein "lunapark e.V." einen Kinderspielplatz im Jahr 2017 in Wiesbaden aufwerten kann. Kein Jahresumsatz würde mich so sehr motivieren, als wenn ich meinen Kindern erzählen und zeigen könnte: Diesen Spielplatz haben wir gemeinsam besser gemacht und lunapark hat die Grundlagen hierfür gelegt.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Ich hatte das Glück, den Beruf des Bürokaufmanns in einem Industriepark mit vielen Abteilungen und unterschiedlichen Firmen lernen zu dürfen. Anschließend war ich dort als Speditionskaufmann für knapp ein Jahr angestellt und wechselte danach für ein Jahr in den öffentlichen Dienst beim Zentralen Polizeilichen Dienst. Diese Zeit im öffentlichen Dienst war die prägendste für mich, da ich vom Team sehr herzlich aufgenommen und sowohl privat als auch beruflich gefördert wurde. Ich erinnere mich heute noch sehr gerne an den einen oder anderen ehemaligen Kollegen. Danach bin ich für drei Jahre als Sachbearbeiter in der Auftragsabwicklung/Controlling in die Wirtschaft gegangen und war nebenher 2,5 Jahre für eine Vertriebsgesellschaft tätigt. In der Zeit als Vertriebler konnte ich unmittelbar spüren, welche Apparatur betrieben wird, um das Kunden- und Verkäuferverhältnis aufrecht zu halten. Das gleiche durfte ich auch für ein Jahr als Medienberater und Werbezeitenverkäufer bei einer Mediengesellschaft miterleben.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Unter anderem lag es an meinem gesundheitlichen Zustand sowie dem Bedürfnis und dem Streben, etwas Nachhaltiges und zugleich Sinnstiftendes zu erschaffen.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Ich hatte das Vergnügen, mit Menschen in Verbindung zu kommen, die ich konstruktiv in meine Gedanken einbinden konnte. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese anregenden Tipps und Tricks mir dabei geholfen haben, voran zu kommen.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Eine Anfangsphase habe ich als solche nicht wahrgenommen. Das Große und Ganze meiner Vision bedarf es, immer neue Wege zu gehen. Als ich beispielsweise die ersten Schritte von lunapark hinter mich gebracht habe, begann ich parallel, mein Projekt logport anzutreiben. Beide Projekte, lunapark und logport, sollen sich ergänzen und gegenseitig aufbauen.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Die größte Herausforderung - und sie ist es immer noch! – sind die Administration und die dokumentarische Erfassung aller Belege sowie das detaillierte Niederschreiben mancher Projekte. Beim Meistern der Herausforderungen kommen meine Helfer und Mentoren wieder ins Spiel. Alleine kommt man manchmal nicht vom Fleck. Ich versuche mich dann augenblicklich zu vernetzen. Manchmal hilft alleine das Vortragen der Herausforderung schon, um selbst auf neue Gedanken zu kommen.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Da ich mich in der heißen Gründungsphase befinde, werde ich zwar zeitaktuelle Auswertungen fahren, um mich den Gegebenheiten flexibel anzupassen, aber ich bin davon überzeugt, dass man mehrgleisig fahren muss, insbesondere für das Projekt lunapark. Aktuell versuche ich, mein Geschehen selektiv auf YouTube transparent zu gestalten und möchte die eigentliche Reichweite mit dem Verein lunapark e.V. für lunapark gewinnen. Ich bin der Überzeugung, dass Gutes tun Spaß machen muss und dass man darüber reden darf und sollte, um andere zu animieren, ebenfalls Gutes zu tun.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Ich denke, das Niederschreiben meines Businessplans hat mir bei meiner Umsetzung sehr geholfen. Finanziert habe ich meine Ideen aus eigenen Mitteln.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Träume haben bei mir kein Ende! Leider fehlt mir für deren Umsetzung (noch) das nötige Kleingeld.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
...noch mehr aus mir herausholen - schon wegen meiner Kinder, denn sie sind es, die mich wahrhaftig motivieren!

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Aktuell muss ich erst mal den wirtschaftlichen Erfolg und Beweis liefern, um mir das Gehör der Gründer zu erlangen. Aber mich motiviert es sehr, neue Gründer aufzufinden. Und genau hier liegt das Problem in Wiesbaden, man muss ihn suchen, den innovativen Gründer. Deshalb – und aus gegebenem Anlass – habe Mut zur Gründung!

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