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Wirtschaft

REKON 3D GmbH

September 2016

Unternehmen
REKON 3D GmbH

Gründer
Lillie Khan, Stefan Friedrich

Gründungsdatum
3. Februar 2016

Branche und Unternehmen:
Vertrieb, Beratung und Dienstleistung rund um ausgewählte innovative 3D Produkte (Hardware, Software, Systemauswahl, Zubehör für 3D-Drucker und 3D-Scanner, Umsetzung einzelner Projekte in 3D Scan, 3D Print und 3D Visualisierung) sowie insbesondere 3D Scan Service mit messtechnisch hochpräzisen Geräten.

Motto:
"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist". (Henry Ford)

Interview mit den Gründern Lillie Khan und Stefan Friedrich

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?

Die neue 3D-Technologie ist in aller Munde und wir bieten in jedem Anwendungsbereich die innovativsten 3D-Produkte. Das Besondere an REKON 3D ist aber dennoch nicht die State of the Art-Technologie allein. Es kommt uns auf den Menschen an. Wir möchten, dass jeder Anwender seine ganz spezifische 3D-Problemlösung findet. Deshalb beraten wir ganzheitlich innerhalb der individuellen Zielsetzung jedes einzelnen Kunden. 3D ist aus sich heraus faszinierend, deshalb bauen wir nicht noch Sensationen darum herum.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Unsere ersten Projekte durften wir in den Feldern Archäologie, Medizin, Handwerk, Bildung und Kunst umsetzen. Als besonderen Erfolg sehen wir, dass REKON 3D bei all diesen Projekten echte Beiträge zur Lösung von Kundenproblemen leisten konnte. Derzeit stehen weitere Projekte aus den Bereichen Museen, Bildung, Medizin, Produktion und Forensik an. REKON 3D kann weit über industrielle oder handwerkliche Fertigung hinaus Lösungen anbieten.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Lillie Khan: Ich studierte Medizin und Krankenhausbetriebstechnik sowie persische Miniaturmalerei. Seit 2007 bin ich als freischaffende Künstlerin tätig.

Stefan Friedrich: Über 26 Jahre konnte ich mich im Bereich IT-Einzel- und -Großhandel verwirklichen. Als studierter Betriebswirt war ich lange Jahre als Geschäftsführer, danach als freiberuflicher IT- Consultant tätig. Natürlich gehört daher alles Technik- und Programmseitige bei REKON 3D zu meinen Aufgaben.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Im Kern war und ist es der besondere Reiz, an einer bahnbrechenden technologischen Neuentwicklung mit zu wirken. Als wir uns mit dem Thema 3D befassten, haben wir gleich gespürt, hier ist etwas in Bewegung, dass unser aller Leben beeinflussen wird. Dazu gehört auch die besondere Faszination, die während des 3D-Print-Prozesses entsteht. Es ist, als dürfe man ein klein wenig Schöpfung spielen. Wer das einmal hautnah erlebt hat, ist einfach begeistert.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Hier hat sich unser beider berufliche Vorlaufbahn ausgezeichnet. Es sind über Jahre Netzwerke entstanden, die uns seit der Gründung von REKON 3D enorme Unterstützung vermittelt haben. Sei es der Marketing-Spezialist, der uns Tipps zum marktgerechten Vorgehen gab, sei es der Betriebswirt, der uns in den ersten Monaten wertvollen kaufmännischen Rat zuteilwerden ließ. Als wichtig haben wir neben den fachlich versierten Unterstützern aber auch Berater aus dem Freundes- und Familienkreis empfunden.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Natürlich war das zunächst auch ein ziemlich unbekanntes Parkett, auf dem man sich bewegte. Besonders auch die ersten Kundenkontakte, die stets zur Folge hatten, dass Neues kreiert werden musste. Dabei lernt man aber auch schnell, dass Improvisation in der Natur der Dinge liegt, wie sich unsere Systeme in bestehende Arbeitsprozesse integrieren lassen und somit dem Kunden einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil durch eine enorme Zeitersparnis bieten.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Die größte Herausforderung ist die richtigen Mitarbeiter zu finden.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Die beste Vermarktungsidee ist es immer, das persönliche Erleben zu forcieren. Es ist wie mit einer Auto-Probefahrt: Wer 3D-Scans und –Printing einmal live erlebt hat, will auch die Technologie früher oder später auch nutzen. Gute Erfahrungen haben wir mit der Teilnahme an Messen und Hausmessen sowie mit Empfehlungsmarketing gemacht, was wir künftig verstärkt einsetzen wollen. Sicher werden wir auch verstärkt Feeds auf Themenplattformen platzieren und auch in der sogenannten B2B-Kommunikation wollen wir noch stärker werden.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Die Startphase von REKON 3D haben wir auch als Testphase geplant. Wir konnten dazu die Investitionsnotwendig-keiten übersichtlich halten und bisher alles aus Eigenmitteln finanzieren. Eine wichtige Grundlage für die zweite Phase, in der wir die unternehmerische Schwungmasse erhöhen werden. Zu diesem Zweck führen wir gerade die ersten Gespräche mit Investoren.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Den Traum, den wir bereits begonnen haben – und dabei weiter zu wachsen. Wir möchten möglichst viele Unternehmen an die fantastischen Möglichkeiten der 3D Technologie heranführen.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
Lillie Khan: ... Base Jumpen.
Stefan Friedrich: ... mehr reisen. Und beruflich - noch mehr 3D experimentieren.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Keine Angst vor großen Visionen, aber für den Start auch im kleineren Maßstab denken. Dabei an sich selbst und die eigenen Ideen glauben. Aber für die erste Zeit realistisch planen.

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