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Wirtschaft

Schlögl - Mehr Gesundheit für Ihr Personal

Der Physiotherapeut Manuel Schlögl bietet Betrieben eine einfache Möglichkeit, effektive Gesundheitsprävention in den Arbeitsalltag zu integrieren – um den Gesundheitsrisiken des modernen Arbeitsalltags entgegenzuwirken.

Mai 2018

Unternehmen
Schlögl – Mehr Gesundheit für Ihr Personal

Gründer
Manuel Schlögl

Gründungsdatum
April 2017

Branche und Unternehmen:
Physiotherapeut in der Betrieblichen Gesundheitsförderung

Motto:
"Entscheide dich für das, was du kannst und machen willst!"

Interview mit Gründer Manuel Schlögl

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Ich biete Betrieben eine einfache Möglichkeit, effektive Gesundheitsprävention in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Sie müssen mir nur eine Räumlichkeit zur Verfügung stellen, um den Rest kümmere ich mich. Ich habe mich für Themenschwerpunkte entschieden und Gruppeninhalte ausgearbeitet, die den besonderen Gesundheitsrisiken des modernen Arbeitsalltags entgegenwirken – leicht verständlich, einfach umsetzbar und wirklich nachhaltig. Die kompakte Länge meiner Standartgruppe von 30 Minuten habe ich nicht nur gewählt, um sie besser in den Arbeitsalltag zu integrieren, sondern auch, um sogenannte "Sportmuffel" anzulocken. Die Regelmäßigkeit ist es, die den nachhaltigen Erfolg bringt! Deshalb stehe ich mit meiner ganzen Erfahrung und meinem Wissen als Therapeut und Sportler hinter dem Konzept eines fortlaufenden Programms.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Bei meinem ersten Auftrag durfte ich für eine Behörde einen Gesundheitstag im Biebricher Schloss abhalten. Das war ein wirklich guter Einstieg. Hauptsächlich staatliche Einrichtungen interessieren sich bislang für meine Dienstleistung.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Beim Zivildienst habe ich gemerkt, dass mir der soziale Bereich liegt. Ich wollte unbedingt weiter mit und für Menschen arbeiten und habe mich dann für eine Physiotherapie-Ausbildung entschieden. Danach habe ich direkt in der Universitätsmedizin Mainz angefangen, zunächst in der Psychiatrie. Während meiner insgesamt 16 Jahre als Physiotherapeut an der Universitätsmedizin Mainz habe ich unzählige Patienten kennengelernt, die über zu wenig Prävention und eine zu hohe Belastung am Arbeitsplatz klagten.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Der Präventionsgedanke drängte sich mir während meiner Tätigkeit im rehabilitativen Bereich immer mehr auf. Ein Erlebnis war dann der Auslöser, mich selbständig zu machen. Auf dem Weg zur Arbeit fuhr ich an einer Baustelle vorbei, auf der "Büroboxen" entstanden – solche kleinen Büroräume zum Anmieten. Da dachte ich mir: "Büroboxen? Boxen im Büro!" Diese Idee ließ mich nicht mehr los. Fitnessboxen eignet sich nämlich hervorragend, um den gesundheitlichen Risiken des Arbeitsalltags entgegenzuwirken – natürlich auf einem Niveau, das auch für Ungeübte geeignet ist.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Die Idee und das Konzept sind zu 99 Prozent von mir selbst. Schließlich wollte ich ein perfektes Präventionskonzept erstellen – da konnte mir keiner helfen. Meine Freundin war eine sehr große Stütze. Auch Freunde, die selbst gegründet haben, haben mir sehr geholfen, zum Beispiel bei der Erstellung des Businessplans. Diesen hat EXINA dann geprüft, für hieb- und stichfest befunden – und mir damit den Schritt in die Selbständigkeit ermöglicht.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Vor allem freut man sich. Man hat etwas Eigenes, das man selbst entworfen hat. Es ist einfach toll zu sehen, wie die Idee endlich Form annimmt und zu einem fertigen Produkt wird.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Meine größte Herausforderung war und ist, mich bekannt zu machen, Kontakte zu knüpfen und Unternehmen von der positiven Wirkung der Prävention am Arbeitsplatz zu überzeugen. Natürlich bin ich froh und auch ein bisschen stolz, nach langer Entwicklungsphase einen guten Internetauftritt, ansprechende Werbeprospekte und ein rundum durchdachtes Unternehmenskonzept zu haben.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
In meinem persönlichen Fall sind vor allem zwei Kanäle sehr wichtig. Zum einen setze ich auf Vermittler für Betriebliches Gesundheitsmanagement, zum anderen auf den direkten Kontakt: Ich stelle mich persönlich vor.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Die Finanzierung konnte ganz aus Eigenmitteln gestemmt werden, und in der Anfangszeit war der Gründerzuschuss für mich sehr wichtig, um meine Lebenshaltungskosten zu decken.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Mein größter Wunsch ist, dass die Betriebe mein Angebot annehmen und ich es schaffe, mit dem, was ich kann und machen will, Geld zu verdienen. Ich möchte mit meiner Arbeit aufzeigen, wie wichtig Prävention ist. Sie fördert nicht nur die Gesundheit und Zufriedenheit der Beschäftigten, sondern bringt auch wirtschaftliche Erfolge für Unternehmen. Was gibt es denn Schöneres, als mit Freude zu arbeiten und zu wissen, dass man was Gutes tut?

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich ... ... vielleicht reisen.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Ich kann nur für mich selbst sprechen. Ich stehe voll hinter dem, was ich tue, und bin von meinem Konzept und seiner Wirkungsweise überzeugt. Das ist für mich die Grundvoraussetzung. Wenn man Erfolg haben will, muss man sein Handwerk beherrschen. Aber auch Spaß ist ein wichtiger Faktor. Schließlich muss man als Gründer viel Energie investieren, bis es läuft. Wenn es ein bloßer Job wäre, ohne Freude dabei, würde einem schnell die Luft ausgehen.

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