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Wirtschaft

Toptransarchaeo

Januar 2017

Unternehmen
Toptransarchaeo

Gründer
Folkert Tiarks

Gründungsdatum
Oktober 2015

Branche und Unternehmen:
Übersetzungen wissenschaftlicher Texte (Deutsch – Englisch, Englisch – Deutsch) aus den Bereichen Klassische Archäologie, Vor- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte sowie Historische Wissenschaften; fachlich fundierte Kurz- und Zusammenfassungen deutscher und englischer Texte

Motto:
"Träume werden wahr, wenn man Glück hat. Ziele erreicht man durch harte Arbeit."

Interview mit dem Gründer Folkert Tiarks

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Dass ich sowohl Vor- und Frühgeschichte studiert habe als auch geprüfter Übersetzer bin. Diese Kombination ist nicht sehr häufig. Ich kenne außer mir nur eine einzige andere Person, die dies so anbietet – und die lebt in Irland. Insofern besetze ich da wirklich eine Nische.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Ich habe die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte als festen Kunden gewonnen – dazu Universitätsinstitute, Museen, Interessenverbände – und erfolgversprechende andere Kontakte geknüpft. Gerade bin ich dabei, im englischsprachigen Raum meine Fühler auszustrecken.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Zunächst habe ich Vor- und Frühgeschichte mit dem Abschluss M.A. studiert. Anschließend habe ich eine Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten gemacht und die Prüfung zum Übersetzer abgelegt. Um meine Kasse aufzufüllen, hatte ich dann verschiedene Jobs. Parallel zu meiner selbständigen Tätigkeit arbeite ich gerade an meiner Promotion zum Thema "Römisches Wiesbaden". Darüber ist die Stadt, mit der ich mich im Übrigen sehr verbunden fühle, sehr froh, da dies das erste vollständige, wissenschaftlich aufgearbeitete Kataster des römischen Wiesbaden ist.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Mit meiner selbständigen Tätigkeit habe ich eine ideale Möglichkeit gefunden, meine beiden Hauptinteressen Archäologie und Sprachen miteinander zu verbinden. Wesentliches Motiv war, der Wissenschaft Archäologie zu dienen, indem ich publizistisch tätig bin.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Im Vorfeld der Selbständigkeit hat mich Exina beraten. Die haben mir alles Wesentliche beigebracht, was man als Gründer wissen muss: zum Beispiel zu Steuern, Recht oder Marketing. Außerdem habe ich den Gründungszuschuss erhalten, wofür ich sehr dankbar bin.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Völlig normal. Ich war nicht aufgeregt, angespannt. Es war ein fließender Übergang. Aber es ist sehr befriedigend, etwas machen zu können, das mir nicht nur viel Freude bereitet, sondern auch Sinn macht. Ich kann arbeiten wann ich will, wie oft ich will, so lange ich will. Aufgrund meines Alleinstellungsmerkmals war ich mir von Anfang an sicher, dass das etwas wird.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Der Aufbau eines Kundenstamms. Damit bin ich noch immer beschäftigt. Erst jetzt spricht sich so richtig herum, was ich anbiete. Mein Ziel ist es, mein Marketing auf eine breite Basis zu stellen.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Durch meine Website, Bewerbungsschreiben und den Versand von Flyern haben sich richtig gute Kontakte ergeben. Die Homepage gibt es im Moment nur auf Deutsch, demnächst aber auch auf Englisch, damit auch englischsprachige Verlage und Institutionen auf mich aufmerksam werden. Ich habe Auftritte in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing und LinkedIn. Außerdem hilft die Mund-zu-Mund-Propaganda durch Kunden sehr. Es ist sicher branchenabhängig, welche Maßnahme die besten Chancen hat.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Privat und mit dem Gründungszuschuss. Ich musste zum Glück keine großen Investitionen tätigen. Was ich brauchte, war ein neuer PC. Außerdem habe ich die Website aufbauen und Flyer, Briefpapier etc. drucken lassen. Damit waren aber keine allzu großen Kosten verbunden. Bürokosten entfallen, da ich von zuhause aus arbeite.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
(lacht) Da gibt’s viele! Mein größter Traum ist aber natürlich, das sich meine selbständige Tätigkeit im nächsten Jahr wirklich rentiert, dass ich viele Kunden und Aufträge habe und dass ich für meine Dissertation noch genügend Zeit finde.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
... selbst Fachartikel schreiben, da ich eine gute Eignung für schriftstellerische Tätigkeiten habe und über sehr profundes Fachwissen verfüge.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Nicht den Kopf hängen zu lassen, wenn es einmal nicht so gut läuft wie man sich das vorstellt. Und zu versuchen, seine eigenen Vorstellungen nie aus den Augen zu verlieren – das ist das Wichtigste.

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