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Wirtschaft

Gaststätte Treibhaus

Juli 2015

Unternehmen:
Gaststätte Treibhaus, Restaurant, Biergarten, Veranstaltungen

Gründer:
Swen Krause und Silke Domhan

Gründungsdatum:
Mai 2009

Branche und Unternehmen:
Restaurant, Biergarten, Veranstaltungsstätte. Gastronomie: Frische Grillküche mit saisonaler Tageskarte, wie zum Beispiel Gänseessen, Menüs und Büffets sowie Veranstaltungslocation für private Feiern, Firmenevents und öffentliche Partys.

Motto:

"Ein Weg entsteht, indem man ihn geht".

Interview mit den Gründern Swen Krause und Silke Domhan

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Wir sind ein inhabergeführter Familienbetrieb mit individueller Atmosphäre und bereiten unseren Gästen bei ihrem Besuch sozusagen einen Kurzurlaub. Alles stammt von uns! Wir haben keine externen Dienstleister benötigt – weder bei der Erstellung des Logos und der Webseite über die Planung des Küchenkonzept bis hin zu den Rezepturen, der Einrichtung und der Gartengestaltung. Das Treibhaus ist sehr idyllisch gelegen und trotzdem stadtnah und hat ein unkonventionelles Flair. Alle Gerichte werden bei uns frisch zubereitet, wie zum Beispiel unsere Gewürzmischung für die berühmten Klarenthaler Fritten sowie unsere Schnitzel vom Grill. Allen Unkenrufen zum Trotz: Unsere Schnitzel (Schwein & Huhn) werden nicht paniert, sondern kommen pur und natur vom Lavagrill und werden - sommerlich leicht - mit hausgemachter Curry-Butter serviert.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Bereits im ersten Geschäftsjahr haben wir große Feiern mit bis zu 80 Gästen ausgerichtet. Schon im ersten Sommer wurde unser Lokal an schönen Tagen regelrecht "gestürmt", wobei die Logistik dem Ansturm anfangs leider oft hinterherhinkte. 2011 gewannen wir den Wiesbadener Existenzgründerpreis. Im gleichen Jahr erzielten wir beim Magazin "Frankfurt geht aus" Platz 2 in der Rubrik "Beste Biergarten im Rhein-Main-Gebiet".

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Swen Krause: Geboren und aufgewachsen bin ich in Bad Soden/Altenhain. Ich bin gelernter Elektroniker, Bastler, Handwerker und Webdesigner. In Mainz habe ich Innenarchitektur (Dipl.- Ing.) studiert.
Silke Domhan: Ich bin in Schwäbisch Gmünd geboren und aufgewachsen. Wegen des Studiums zur Innenarchitektin (Dipl.-Ing.) kam ich 1997 nach Wiesbaden. Darüber hinaus bin ich Landschaftsplanerin und habe schon immer nebenbei in der Gastronomie gearbeitet. Mittlerweile wohnen wir seit 15 Jahren in Wiesbaden.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Die Leidenschaft, alle gemeinsamen Fähigkeiten und Qualifikationen in einem Projekt vereinen zu wollen, sowie Arbeitslosigkeit. Zudem gab es das gastronomische Konzept, wie wir es persönlich gut fanden, nicht. Also haben wir es selbst umgesetzt.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Unsere Familien, Freunde und befreundete Gastronomen. Außerdem Exina und unser Eigentümer, der uns das Grundstück verpachtet hat.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Wir bekamen von Beginn an sehr viel Lob von unseren Gästen – alle waren regelrecht begeistert. Es kamen viele lokale Bands, DJs und Partyveranstalter auf uns zu. Wir hatten auch direkt viele Anfragen für private Feiern. So haben wir zum Beispiel noch am selben Tag, als die erste Feier bei uns stattfand, die Bar in den Veranstaltungsraum eingebaut und noch zehn Minuten vor Veranstaltungsbeginn das Werkzeug weggeräumt…

Es gab außerdem viele, die unsere Location bereits besichtigt haben, als diese noch eine riesige Baustelle war – und trotzdem haben sie schon ihre Hochzeit bei uns gebucht! Da musste natürlich alles pünktlich fertig werden, trotz aller Widrigkeiten.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Wir haben unser Unternehmen und unsere Familie beinahe gleichzeitig gegründet. Das ist vergleichbar mit einer Mehrlingsgeburt. Wir hatten bei der Gründung kein Eigenkapital und mussten dies durch einen enormen Anteil an Eigenleistung kompensieren. Die ersten drei Jahre zu überstehen, die Verbindung von Beziehung und Geschäftspartner zu meistern sowie Familie und Geschäft miteinander zu vereinbaren war die größte Herausforderung. Irgendwie haben wir das gemeistert, wir fragen uns manchmal auch, wie…

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Mit Werbung am Point of Sale: Der Kunde soll sich bei uns so wohl fühlen, dass er unsere Location weiter empfiehlt. Außerdem durch Mundpropaganda, über soziale Medien wie Facebook und klassische Pressearbeit.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Mit einem Kredit von unserer Hausbank.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Ein kleines schnuckeliges Hotel auf Mallorca.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich …
Silke Domhan: … mehr Zeit mit der Familie verbringen, Musik machen, mehr Sport treiben.
Swen Krause: … ebenfalls mehr Zeit mit der Familie verbringen, Möbel designen und Urlaub machen.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Die eigene Intuition und das Bauchgefühl nicht unterschätzen!

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