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Wirtschaft

WebseitenRitter

Mit seinem Unternehmen WebseitenRitter kümmert sich Tobias Schnorr um die Sicherheit von Webseiten und will maximalen Schutz vor Hackern bieten. Bestandskunden garantiert er, dass ihre Seite im Ernstfall in einer bestimmten Zeit wieder online ist.

März 2018

Unternehmen
WebseitenRitter

Gründer
Tobias Schnorr

Gründungsdatum
Dezember 2016

Branche und Unternehmen:
IT-Sicherheit

Motto:
"Immer weitermachen – niemals aufgeben!"

Interview mit dem Gründer Tobias Schnorr

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Wir kümmern uns um die Sicherheit von Webseiten und bieten maximalen Schutz vor Hackern. Unseren Bestandskunden garantieren wir, dass ihre Seite im Ernstfall in einer bestimmten Zeit wieder online ist. Ich denke, wir sind die Einzigen, die das online mit vorgefertigten "Service Level Agreement"-Verträgen anbieten. Wir sind zu dritt und haben ein großes Netzwerk von Partnern. Zudem verfügen wir über sehr gute automatisierte Prozesse. Die meisten Neukunden melden sich leider erst, wenn es zu spät ist und die Webseite gehackt wurde. Es lohnt sich aber definitiv, wenn man sich schon im Vorhinein an uns wendet, damit es gar nicht erst zu einem Schaden kommt.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Immer mehr Firmen wünschen sich von uns eine Komplettberatung, was die IT-Sicherheit betrifft, und ich darf an sehr spannenden Projekten arbeiten. In einem geht es zum Beispiel darum, Informationen zu Kryptowährungen zu tracken, damit die Trader besser wissen, wann sie kaufen oder verkaufen sollten.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Schon mit 15 Jahren habe ich in der Nachbarschaft mit IT-Support angefangen. Mit 18 kam dann die erste Anfrage, eine Webseite zu programmieren, und ich habe mich direkt selbständig gemacht. Das lief sehr gut, weil ich ohne es zu wissen in eine Marktlücke hineingerutscht bin: Ich war einer der ersten, die sich mit Open Source Content-Management-Systemen auskannte. Darüber habe ich allerdings mein BWL-Studium aus den Augen verloren. Nach einer Ausbildung zum Fachinformatiker habe ich die activeInternet Solution UG gegründet und Webseiten programmiert. Doch dieses Geschäft wurde so hart, dass ich das Unternehmen schließlich auflösen musste. Ich habe dann wieder als Freelancer gearbeitet und mich in Richtung IT-Sicherheit spezialisiert. Parallel dazu habe ich angefangen, mit zwei anderen Informatikern WebseitenRitter aufzubauen.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Mit 18 Jahren war ich mehr oder minder dazu gezwungen, weil Webgestaltung und IT-Support überhand nahmen. Ich bin bisher immer selbständig geblieben, da ich sonst diese Flexibilität vermissen würde. In der Zwischenzeit ist das in vielen Firmen aber auch lockerer geworden.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Ich habe im Laufe der Zeit immer wieder verschiedene Persönlichkeiten kennengelernt – unter anderem bei den Gründerveranstaltungen im heimathafen, wo ich auch den Coworking Space nutze.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Das war eine sehr schöne Zeit. Ich kannte ITler in Agenturen und damit die aktuellen Marktpreise. So konnte ich gutes Geld verdienen.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Als ich die UG mit meinen zwei Mitarbeitern zumachen musste. Das war eine harte Phase, und ich brauchte Zeit, um zu erkennen, was schiefgelaufen ist. Der größte Fehler war kurzfristiges Denken. Davon habe ich mich inzwischen verabschiedet.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Wir wollen die Multiplikatoren finden – also Agenturen, die Kunden an uns vermitteln. Aktuell arbeite ich zudem an der Webseite HackerBuster, die Informationen rund um Sicherheitsthemen bieten wird.
Bei der IT-Sicherheit spielt Vertrauen eine ganz zentrale Rolle. Da kommt es immer sehr auf den persönlichen Kontakt an.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Tatsächlich habe ich bislang nur Geld investiert, das ich vorher mit meinen Bestandskunden verdient habe.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Ich wünsche mir, dass meine Kunden zufrieden sind, dass ich aus dem klassischen Tauschgeschäft "Zeit gegen Geld" herausfinde und dass wir gute Produkte auf den Markt bringen. Unsere Eigenentwicklungen sind ein File Monitoring System und ein CRM-System.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich ... mehr reisen! Ich möchte viel von der Welt sehen. Theoretisch kann ich von überall aus arbeiten, wo es eine gute Internetverbindung gibt.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Niemals aufzugeben. Es werden einem oft Steine in den Weg gelegt, die man überwinden muss. Als Freelancer ist es zwar wichtig, alles ein bisschen zu beherrschen, aber man sollte letztendlich nur das machen, was einem wirklich Spaß macht – und für alles andere die richtigen Leute finden. Ansonsten kann eine Selbständigkeit – und die damit häufig verbundenen Überstunden – einen schnell über die eigenen Grenzen treiben. Ich zum Beispiel lasse mich beim Vertrieb unterstützen.

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