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zwei-und-vierzig.com GmbH

November 2015

Unternehmen
zwei-und-vierzig.com GmbH - Recherchen & Analysen

Gründer
Rita Brechtmann und Dr. Johannes Gottwald

Gründungsdatum
25. Juni 2008

Branche und Unternehmen:
42 bietet individuelle Recherchen für Unternehmen zu Märkten, Wettbewerbern, Trends, potentiellen Kunden und anderen strategischen Themen mit einem besonderen Fokus auf internationale Fragestellungen.

Motto:
"Ich habe schon so viel aus meinen Fehlern gelernt,
dass ich überlege noch mehr zu machen."

Interview mit den Gründern Rita Brechtmann und Dr. Johannes Gottwald

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Unser Anspruch ist es, nicht eine isolierte Frage zu bearbeiten, sondern das eigentliche Anliegen unseres Klienten zu verstehen. Oft stoßen wir bei der Recherche auf weitere spannende Informationen, die wir nur dann erkennen, wenn wir den Hintergrund der Frage wissen.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Wir haben Klienten aus verschiedenen Branchen gewinnen können – Software, Telekommunikation, Maschinenbau, Banken. Viele unserer Klienten kommen immer wieder mit Fragestellungen zu uns.
Besonders freut uns, dass wir inzwischen auch DAX-Unternehmen als Klienten haben.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Rita Brechtmann: Ich bin Biologin und habe 12 Jahre im mittleren Management in der Telekommunikation gearbeitet - im Bereich Marketing und verantwortlich für den Vertriebsinnendienst. Jetzt bin ich selbständig – und Mutter.
Dr. Johannes Gottwald: Nach dem Physikstudium war ich 6 Jahre Unternehmensberater bei McKinsey und bin dann ins Management der Software AG gewechselt. 2004 habe ich mich als Unternehmensberater selbständig gemacht. In 2008 haben wir 42 gegründet.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Bei McKinsey gab es eine eigene Rechercheabteilung. Beim Wechsel in das Management fehlte mir diese Informationsquelle. Ein ehemaliger Kollege hat einen Recherche-Dienst für Unternehmenskunden in den USA aufgebaut. Das brachte Rita und mich auf die Idee, einen solchen Recherche-Service auch in Deutschland anzubieten.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Mein ehemaliger Kollege Manoj aus den USA hat uns sehr geholfen. Christine Littek-Pohl und Thomas Rodig von Exina haben uns bei der Erstellung unseres Businessplans zur Seite gestanden. Außerdem haben wir uns regelmäßig mit anderen Wiesbadener Gründern ausgetauscht, unter anderem bei den Impuls-Treffen. Wir haben einen Berater engagiert, um uns beim Verkauf unserer Dienstleistung am Telefon zu coachen.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Auf der einen Seite "im Windkanal stehen" – jede Geschäftsaktion hat ein erstes Mal, und es gibt keine Abteilung, die man fragen kann (zum Beispiel, wenn man ein Logo oder eine Broschüre erstellen möchte, wie man Angebote, Preise oder Verträge gestaltet und wenn es um das Thema EDV geht). Auf der anderen Seite der Zauber des Neuanfangs – ein tolles Büro, große Schreibtische (aus dem Gebrauchtmöbelmarkt), dann das erste Projekt, der erste zufriedene Klient. Was für ein Glücksgefühl!

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Viele, denen wir von unserem Service erzählen, sind begeistert. Allerdings müssen sie sich dann wieder an uns erinnern, wenn es einen Anlass für eine Recherche gibt. Wir nutzen verschiedene Mittel, uns immer wieder in Erinnerung zu rufen – eine ansprechende Broschüre, eine relevante Informationslieferung zwischendurch, Einladungen zu Vorträgen und das Vermitteln von Geschäftskontakten.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Wir haben uns einen ungewöhnlichen Namen gegeben. "42" ist ein Zitat aus dem Roman "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams. 42 ist hier die Antwort auf die Frage "nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest". Sie bringt zum Ausdruck, dass mit einer Antwort nichts anzufangen ist, wenn die entsprechende Frage nicht präzise gestellt war. Für uns bedeutet dies, dass wir gemeinsam mit unserem Klienten an der Präzisierung der Frage arbeiten wollen und ihm Antworten liefern, mit denen er wirklich etwas anfangen kann.
Wir stecken viel Liebe in unsere jährliche Weihnachtskarte. Wir überlegen uns eine originelle Idee und lassen die Karte von einem begnadeten Zeichner gestalten. Die Karte hat immer etwas mit uns zu tun, das heißt, wir bereiten witzige Informationen schön auf, wie z.B. Weihnachtsbräuche in der Welt oder wir geben – statistisch untermauert - eine Prognose zur weißen Weihnacht in verschiedenen Städten.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Wir haben die Gründung komplett selbst finanziert – aus Erspartem, durch Verzicht und durch Einkommen aus Beratungsprojekten, die wir parallel durchgeführt haben. Den Aufbau unserer Firma hat dieses Vorgehen allerdings verlangsamt.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Mal ohne Laptop in Urlaub zu fahren – bisher reiste die Arbeit immer mit.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn wir mehr Zeit hätten würden wir ...
… endlich unsere Webseite überarbeiten.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Grundlage für einen erfolgreichen Aufbau sind eine gute Marktanalyse und Potentialabschätzung sowie eine gesunde Einstellung zu Fehlern.

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