Wiesbadener Fototage 2025
Die 13. Wiesbadener Fototage präsentieren bis 7. September an sieben Austellungsorten 38 Foto- und Videoprojekte zum diesjährigen Festivalthema "Zukunft? Welche Zukunft?!". Der Eintritt in alle Ausstellungen und Veranstaltungen ist frei.
Zwischen Klimakrise, gesellschaftlichem Wandel, Vertrauensverlust und technologischem Fortschritt entscheidet sich, ob wir als Gesellschaft zusammenwachsen oder immer weiter auseinanderdriften. Die Künstlerinnen und Künstler der diesjährigen Wiesbadener Fototage machen diesen Wandel sichtbar. Sie erzählen in ihren Werken von Hoffnungen, Brüchen und Möglichkeiten. Es sind Foto- und Videoprojekte, die aufrütteln, irritieren, berühren und inspirieren. Sie zeigen vor allem: Transformation ist nicht nur ein politischer Begriff, sie ist auch ein ästhetisches Abenteuer.
Begleitet wird der Ausstellungsparcours von einem vielfältigen Programm, das Raum für Austausch und Begegnung zwischen den Beteiligten und dem Festivalpublikum schafft. Es werden Führungen, Artist Talks und Filme sowie ein Vortrag von Lena Papasabbas vom "The Future:Project" und ein Panel in Kooperation mit der "Sektion Bild" der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh), das sich inhaltlich an das Festivalthema anlehnen wird, angeboten.
Ausstellungsorte
- Aktives Museum Spiegelgasse
- Edu Forum im Museum Wiesbaden
- frauen museum wiesbaden
- Galerie Rubrecht Contemporary
- Kunsthaus Wiesbaden
- Kunstverein Bellevue-Saal
- Künstlerverein Walkmühle
- sam — Stadtmuseum am Markt
Kernöffnungszeiten für alle Häuser sind Freitag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Die detaillierten Öffnungszeiten finden Sie im untenstehenden Flyer.
Künstlerinnen und Künstler
Verdiana Albano (Berlin/Frankfurt a. M.), Jürgen Altmann (Stuttgart), Eva Bachmann (London), Katerina Belkina (Werder), Jenny Bewer (Hamburg), Toby Binder (München), Kai Brüninghaus (Hamburg), Eva Bystrianská (Jihlava), falk.brvt (Hamburg), Serghei Duve (Hannover), Sibylle Fendt (Berlin), Daša Geiger (Herne), Arez Ghaderi (Hannover), Gosbert Gottmann (Frankfurt a. M.), Arne Grashoff (Berlin), Ulrike Hannemann (Berlin), Mohammad Rakibul Hasan (Dhaka), Jan Richard Heinicke (Dortmund), Pia Hertel (Köln), Jan Hottmann (Stuttgart), Berit Jäger (Bodenheim), Seunggu Kim (Seoul), Elliott Kreyenberg (Berlin), Tobias Kruse (Berlin), Emilé Krutulyté (Vilnius), Ziyi Le (Hangzhou), Melina Lehmacher (Düsseldorf), Maartje Martisan (Amersfoort), Laura Pannack (London), Ele Runge (Hamburg), Sofia Samoylova (Frankfurt a. M.), Julius Schien (Hannover), Filippo Venturi (Forli), Gerd Waliszewski (Kiew/Berlin), Sven Weber (Stuttgart), Marcelina Wellmer (Berlin), Yana Wernicke (Hochheim), Lara Wilde (Berlin) und Paula Winkler (Berlin)
Über die Wiesbadener Fototage
Die Wiesbadener Fototage wurden im Jahr 2002 ins Leben gerufen und sind damit eines der ältesten kontinuerlich stattfindenden Fotofestivals in Deutschland. Sie stehen jeweils unter einem bestimmten Thema und werden zukünftig alle drei Jahre stattfinden. Auf diesen Triennale-Turnus verständigten sich die Wiesbadener Fototage, die Darmstädter Tage der Fotografie und RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain auf Anregung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain.