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Leben in Wiesbaden

Maronenröhrling Xerocomus badius

Synonyme: Marone, Blaupilz
Die kastanienbraune Farbe des Hutes, der lange kräftige Stiel und die gelbgrauen Röhren sind die markanten Merkmale des Maronenröhrlings.

Merkmale

Hut

Hell bis dunkel kastanienbraun. Jung halbrund, später unregelmäßig gewölbt und sehr fleischig. Die Huthaut ist filzig bis samtig. Bei Nässe etwas schmierig.

Röhren

Kurz. Gelb, bei älteren Pilzen grüngelb. Berühren den Stiel nicht. Lassen sich leicht vom Hut ablösen. Die Poren sind gelb bis gelbgrün gefärbt und werden bei Verletzungen oder bei Berührungen blau.

Stiel

Sehr dick und fest. Die Farbe kann von gelb bis braun variieren.

Vorkommen

Im Herbst in Misch- und Nadellwäldern vorkommend. In alten Nadelwäldern sehr häufig. In manchen Jahren bis in den Dezember hinein zu finden.

Bemerkungen

Schmackhafter Speisepilz. Für alle Gerichte geeignet. Lässt sich gut trocknen oder einfrieren.

Häufig von Schnecken und Maden befallen.

Bilder

Solche Exemplare sind zur Verwendung in Pilzgerichten sehr gut geeignet. Typisch ist die etwas dunklere Hutfarbe des jüngeren Pilzes (rechts).
Die Huthaut ist filzig bis samtig. Die Farbe des Hutes ist immer hell- bis dunkelbraun. Bei Verletzungen werden die Bereiche dunkler.
Die Röhren und Poren sind beim jungen Pilz immer gelb. Der Hutrand liegt auf den äußeren Röhren. Die Röhren berühren nicht den Stiel.
Die Poren verfärben sich bei Berührung blau. Wenn man den Pilz aus der Erde nimmt, bleiben immer Nadeln oder Blattreste an der Stielbasis haften.
Das Pilzfleisch ist weiß, kann aber auch etwas bläulich anlaufen. Die Stielbasis ist hell- bis dunkelbraun. Die dunklen Pilzteile sind nicht essbar.

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