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Leben in Wiesbaden

Satansröhrling Xerocomus chrysenteron

Sollte aufgrund seiner Seltenheit besonders geschont werden.

Merkmale

Hut

Bis 25 Zentimeter im Durchmesser. Bis 1 Kilogramm schwer. Weiß bis gräulich, bei Berührung braunfleckig. Die Huthaut ist glatt bis feinfilzig. Reißt bei Trockenheit auf, wodurch das gelbliche Pilzfleisch sichtbar wird. Der Hutrand ist immer etwas eingerollt.

Röhren

Gelb. Verhältnismäßig kurz. Berühren nicht den Stiel. Die Poren sind sehr klein und rot. Zum Rand der Röhrenschicht hin sind die Poren heller, die letzten zwei bis drei Millimeter gelb. Blauen sehr schnell bei Verletzung oder Berührung.

Stiel

Keulenförmig. Sehr dick. Im mittleren Bereich rot, zur Spitze hin immer gelblich. Dort zeigt sich ein rötliches feines Netz. Stielbasis im Boden verankert und durch den Belag von Mycelfäden weiß. Blaut bei Berührungen oder Verletzungen.

Vorkommen

Wächst vor allem in Südeuropa, gemäß Literatur nur in Laubwäldern auf Kalkböden. In Wiesbaden an zwei Standorten mit nicht kalkhaltigen Böden vorkommend.

Bemerkungen

Der Pilz gilt als giftig. Verursacht Verdauungsstörungen.

Sollte aufgrund seiner Seltenheit besonders geschont werden.

Bilder

Der Hut zeigt die typisch halbrunde Form und weißliche Farbe. Die bräunlichen Stellen entstehen bereits bei sehr leichter Berührung durch Gras, Blätter oder Tiere.
Drei ausgewachsene Pilze mit Trockenschäden. Es haben sich viele kleine Schuppen auf dem Hut gebildet.
Längsschnitt-Aufnahme nach 15 Minuten: Mit Ausnahme der Stielbasis hat sich die Schnittfläche intensiv blau gefärbt.
Längsschnitt-Aufnahme nach 60 Minuten: Das Pilzfleisch ist wieder überwiegend weißlich, an der Stielspitze und über den Röhren gelblich gefärbt.

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