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Leben in Wiesbaden

Strubbelkopfröhrling Strobilomyces strobilaceus

Synonym: Gemeiner Strubbelkopfröhrling
Typisches Merkmal: Der Pilzhut ist komplett mit pyramidenförmigen Schuppen besetzt, deren Spitzen immer schwarz sind.

Merkmale

Hut

Bis 18 Zentimeter im Durchmesser. Jung halbrund, später ausgebreitet. Komplett mit pyramidenförmigen schwarzen Schuppen besetzt. In den Zwischenräumen dunkel- bis weißgrau. Der Hutrand trägt große, herabhängende Velumreste.

Röhren

Poren im jungen Stadium hellgrau, später graubraun sowie eckig und sehr groß. Verfärben sich bei Verletzung oder Berührung dunkelblau bis schwarz.

Stiel

Zylindrisch. Immer schuppig und dunkel. Sehr fest. In seltenen Fällen auch wurzelnd. Am oberen Rand mit weißlichen Velumresten. Die Basis ist immer schwarz und sehr fest.

Vorkommen

Von Juli bis Oktober. In Laubmischwäldern und Nadelwäldern. Sehr selten.

Bemerkungen

Kein Speisepilz. Gilt als ungenießbar.

Ein aufgeschnittener Fruchtkörper verfärbt sich innerhalb fünf Minuten von weiß über rötlich bis blau-schwarz. Aufgrund seiner markanten Merkmale mit anderen Röhrlingen nicht zu verwechseln.

Bilder

Die Poren sind eckig und sehr groß. Bei Verletzungen werden sie blau bis schwarz. Am Rand und am Stiel sind die weißen Reste des Velums zu sehen.
Sofort nach dem Durchschneiden wird das weiße Pilzfleisch rötlich. Nur an der Basis wird der Fruchtkörper sofort schwarz.
Schnittfläche nach fünf Minuten: Im Bereich des Hutes ist der Pilz dunkelblau bis schwarz. Die Stielbasis bleibt bis auf den scharzen Randbereich rotbraun.

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