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Kultur

Georg Buch

Bilder aus dem Nachlass Georg Buch und aus privater Hand im Multimediaarchiv des Stadtarchivs.

Georg Buch wurde am 24. September 1903 in Wiesbaden geboren. Schon früh engagierte er sich im Rahmen der sozialdemokratischen Jugendorganisation sowie ab 1928 als Propagandaleiter der Wiesbadener SPD gegen den heraufziehenden Nationalsozialismus. Dem "Dritten Reich" bot er als führender Kopf einer lokalen Widerstandsgruppe mutig die Stirn. Seine Verhaftung erfolgte im Frühjahr 1941. Nach Verbüßung einer zweieinhalbjährigen Gefängnisstrafe musste er noch die Konzentrationslager Hinzert und Sachsenhausen durchleiden.

Seit 1945 betätigte er sich kommunal- und landespolitisch in führenden Funktionen, so als Dezernent für Wirtschaft und Ernährung von 1946 bis 1954, als Bürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden von 1954 bis 1960 sowie als deren Oberbürgermeister von 1960 bis 1968. Von 1966 bis 1974 fungierte der langjährige Landtagsabgeordnete als Präsident des Hessischen Landtages. Außerdem wirkte er in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen, so zum Beispiel von 1945 bis 1970 als Mitglied des SPD-Bezirksvorstandes Hessen-Süd sowie des SPD-Landesvorstandes Hessen und von 1971 bis 1980 als Vorsitzender des Kuratoriums Unteilbares Deutschland, Landeskuratorium Hessen.

Am 5. August 1995 starb Georg Buch in Wiesbaden.

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Altersporträt des ehemaligen Wiesbadener Oberbürgermeisters Georg Buch 1986. Stadtarchiv Wiesbaden
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