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Wiesbaden in der Weimarer Republik

Die Ausstellung "Zwischen Demokratie und Diktatur – Wiesbaden in der Weimarer Republik" im Stadtarchiv präsentiert bis zum 11. Oktober Fotos und Dokumente aus der Zeit der französischen Besatzung, der Rheinlandbefreiung und der Machtergreifung der Nationalsozialisten.

Die parlamentarisch- demokratische  Verfassung von 1919 garantierte erstmals zentrale Grund- und Freiheitsrechte. Frauen erhielten das Wahlrecht. Der Acht-Stunden-Tag wurde zur Norm. Diese Errungenschaften gelangen in stürmischen Zeiten. Vorausgegangen waren den bahnbrechenden Neuerungen die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg und die erzwungene Abdankung des Kaisers.

Direkt nach der Revolution bestimmte 1918 auch in Wiesbaden ein Arbeiter- und Soldatenrat die Geschicke der Stadt. Doch bereits am 13. Dezember 1918 marschierten die Franzosen ein.

Für Wiesbaden bedeutete dies eine Zeit großer Entbehrungen und Umbrüche sowie das Ende der Kurstadt alter Prägung. Technische Innovationen, das Erstarken neuer Wirtschaftszweige, sozialer Wohnungsbau, diplomatische Erfolge setzten in der Weimarer Zeit positive Impulse. Für schwere Belastungen sorgten ökonomische Krisen, Putschversuche, innenpolitische Konflikte, eine weit verbreitete Demokratieverachtung.

Die Erzählstränge der Ausstellung befassen sich mit vielen der Themen, die zwischen 1918 und 1933 die Lage im Deutschen Reich und Wiesbaden bestimmten.

Wortgenaue Zitate, Dokumente, Fakten und Kurzanalysen machen greifbar, wie facettenreich die Geschichte der Weimar Republik war, welche Risse das Fundament der Demokratie bereits aufwies, bevor es zur Preisgabe staatlicher Macht an Adolf Hitler und seine Parteigänger kam.

Eröffnung am 22. August

Die Eröffnung findet am Donnerstag, 22. August, um 19 Uhr im Stadtarchiv im Rad 42 statt. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9 bis 12 Ur und mittwochs von 9 bis 18 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 0611 / 31 4386.

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