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Kultur

Chunqing Huang: Painter's Portrait

Mit "Painter’s Portrait" von Chunqing Huang beginnt die neue Ausstellungsreihe "Kunst über ..." in der Kunsthalle. Die Ausstellung ist bis zum 15. August zu sehen.

Chunqing Huang, geboren 1974, kam im Jahr 2000 aus China nach Deutschland. Sie lebt in Frankfurt, wo sie an der Städelschule bei Peter Angermann und Wolfgang Tillmans studierte und Meisterschülerin bei Hermann Nitsch war.

In ihrer Werkreihe "Painter’s Portrait" vollzieht Chunqing Huang malerisch Werke nach, nähert sich ihnen motivisch, stilistisch oder atmosphärisch. Die Gemälde heißen nach Malerinnen und Malern, "Franz Marc", "Édouard Manet" oder "Maria Lassnig". Man begegnet dem Licht Liebermanns, der Farbigkeit Gauguins oder dem Glühen Mark Rothkos. Auf den ersten Blick scheinen es Pastiches zu sein, offensichtlich ironisch.

Auf den zweiten Blick handelt es sich um eine sehr ernsthafte Aneignung des modernen Kanons. Im Museum Wiesbaden werden in der Reihe "Intervention" zeitgleich ausgewählte Arbeiten von "Painter’s Portrait" die Sammlungspräsentation Klassischer Moderne bereichern.

Rahmenprogramm

  • Donnerstag, 1. Juli, 18 Uhr
    Podiumsdiskussion
    Kulturwissenschaftler und freier Autor Wolfgang Ullrich und der Schriftsteller und Kunstkritiker Ulf Erdmann Ziegler setzten sich mit der Thematik "Kunst über Kunst" auseinander
  • Donnerstag, 8. Juli 2021, 18 Uhr
    Führung mit der Künstlerin Chunqing Huang und Ulf Erdmann Ziegler

Die Ausstellung läuft bis zum 15. August 2021 und kann dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 11 bis 19 Uhr, bei freiem Eintritt, besichtigt werden. Es gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen des Landes Hessen. Zur Ausstellung erscheint ein Buch.

Live-Stream zur Eröffnung

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