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Kultur

Eberhard Riedel - Zeichnung, Skulptur

Das Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, zeigt bis zum 14. Juli 2019 Zeichnungen und Skulpturen des ehemaligen Schülers der Wiesbadener Werkkunstschule, Eberhard Riedel. Die Ausstellungseröffnung fand am 24. Mai statt.

Die über lange Jahre angelegten Skizzenbücher des Künstlers sind Grundlage für die Gestaltung seiner hochkomplexen, detailreichen Zeichnungen, die er mit Bleistift, Kugelschreiber oder Tusche zu Papier bringt. Der Eindruck entsteht, als gründeten alle organischen und technoiden Formen auf einer einzigen genetischen Formel, als seien Künstliches und Natürliches aus einem einzigen, dialektisch organisierten Grundprinzip hervorgegangen.

Harmonische Figuren nach Maßgabe des Goldenen Schnitts, Metamorphosen und Variationen im Spannungsfeld von Konstruktion und Mimesis artikulieren den Dualismus von Form und Inhalt, von Positiv und Negativ, von Teil und Ganzem, von Offenheit und Geschlossenheit, von Raum füllender Figur und leerem Zwischenraum. Riedel zielt auf das den Dingen morphologisch Gemeinsame. Seit einigen Jahren überträgt der Künstler seine zunächst für die Zeichnung entwickelten Formen in den Raum und schafft Objekte aus Balsaholz und Gips.

Eröffnung am 24. Mai

Eröffnet wurde die Ausstellung am Freitag, 24. Mai. Stadtrat Helmut Nehrbaß begrüßte die Gäste, und Professor Dr. Hans Zitko sprach zum Werk des Künstlers.

Rahmenprogramm

  • Künstlerführung
    Sonntag, 16. Juni, 11.30 Uhr

  • Führungen mit Hans-Bernhard Becker
    Sonntag, 23. Juni, 11.30 Uhr
    Donnerstag, 4. Juli, 18 Uhr

  • Zur Finissage, am 14. Juli, 11.30 Uhr, spricht Eberhard Riedel mit Hans-Bernhard Becker über seine Arbeiten.

Öffnungszeiten

Die Ausstellung läuft vom 25. Mai bis 14. Juli 2019 und kann dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 11 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt besichtigt werden.

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