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Kultur

David Horvitz - lessons

Bis zum 30. Mai 2021 ist im Nassauischen Kunstverein die Ausstellung "lessons" mit Werken von David Horvitz zu sehen, Follow Fluxus-Stipendiat 2020.

David Horvitz, dreizehnter Stipendiat des von der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Nassauischen Kunstverein vergebenen Stipendiums "Follow Fluxus – Fluxus und die Folgen", verarbeitet in seiner Ausstellung "lessons" seine eigene Lebenssituation als Künstler und Vater in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie. Für den Kunstverein entwickelte er gemeinsam mit seiner 5-jährigen Tochter eine interaktive Ausstellung, die während ihrer Laufzeit fortlaufend wächst und von Besucherinnen und Besuchern erweitert wird.

Das Chaos des Augenblicks, die weltweite Corona-Pandemie und die Folgen, die sie insbesondere auf das Leben von Eltern mit kleinen Kindern hat, beschäftigten David Horvitz in der Vorbereitung seiner Ausstellung für den Nassauischen Kunstverein. Seine Rolle als Künstler und Vater wurde durch das Home-Schooling um die Rolle des Lehrers ergänzt.

Gemeinsam mit seiner 5-jährigen Tochter begann er, kleine Aufgaben und Lehreinheiten zu entwickeln, an deren Ende die Durchführung und Dokumentation der Übungen standen. Die Ideen zu den Aufgaben kamen dabei gleichberechtigt von David Horvitz oder von seiner Tochter, andere Aufgaben entwickelten sie in einem gemeinsamen Prozess. Die "lessons" sind hierbei sowohl als eine Art Lehrplan zu verstehen, eine Reihe von Aktivitäten, die einen pädagogischen und lehrreichen Charakter haben, und gleichzeitig als eine Methode, auf kreative Art und Weise mit der gegebenen Situation umzugehen. Kunst und Leben sind in diesem Prozess eng miteinander verschränkt, die Lebenssituation des Künstlers wirkt sich auf seine Kunst aus und gleichzeitig ist es seine Kunst, die in die gegebene Lebenssituation einfließt.

20th Century Alienation

Die Ausstellung wird ergänzt durch eine weitere Arbeit, die während der Corona-Pandemie entstanden ist. 20th Century Alienation ist ein minimalistisches ABC-Gedicht, wobei jede der 26 Seiten jeweils einem Buchstaben des Alphabets und eine weitere den Zahlen gewidmet ist.

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