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Kultur

RAY 2021 - Ideologien

Vom 3. Juni bis 12. September 2021 feiert die Rhein-Main-Region die zeitgenössische Fotografie in der vierten Ausgabe der internationalen Triennale "RAY" Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain unter dem Thema "Ideologien". Der Nassauische Kunstverein zeigt Werke von Eva & Franco Mattes. Parallel dazu ist eine Videoarbeit von Dimitri Venkov zu sehen.

Kritisch und reflexiv setzen sich Künstler*innen in fünf RAY Ausstellungen und sechs RAY Partnerprojekten mit den Strukturen von gegenwärtig erstarkenden Ideologien, Polarisierungen, Machtverhältnissen und letztlich mit dem eigenen Medium "Bild" auseinander.

Vom 3. Juni bis 12. September 2021 feiert die Rhein-Main-Region die zeitgenössische Fotografie in der vierten Ausgabe der internationalen Triennale "RAY" Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain unter dem Thema "Ideologien". Der Nassauische Kunstverein zeigt Werke von Eva & Franco Mattes. Parallel dazu ist eine Videoarbeit von Dimitri Venkov zu sehen.

Auf der Grundlage, dass das Internet kein freier, utopischer Ort, sondern ein mehr und mehr zentralisiertes, korporatisiertes und überwachtes System darstellt, untersucht das Künstlerduo in seinen Installationen die Funktion, Verbreitung und Infrastruktur von Fotografien, die wir tagtäglich in Sozialen Netzwerken preisgeben und empfangen.

Videoarbeit von Dimitri Venkov

Sprichwörtlich Kopf steht die Welt in der Videoarbeit The Hymns of Muscovy von Dimitri Venkov, die parallel zu Eva und Franco Mattes im Kunstverein gezeigt wird. Eine elektronische Neubearbeitung der russischen Nationalhymne begleitet die langsam dahingleitenden Kamerafahrten durch Muscovy, einem Zwillingsplaneten von Moskau, auf dem die Großstadt kopfüber steht.

Die ideologisch besetzen Architekturstile von Stalinbarock über modernen Brutalismus bis zu den kalten Glasfassaden des Hyperkapitalismus unter Putin ziehen im Himmel hängend vorbei und zeichnen ein vorher ungesehenes Bild der russischen Megacity. Mit seiner Verflechtung von experimentellen Filmaufnahmen, Architektur und Musik revidiert Dimitri Venkov tradierte Blickwinkel und erschafft einen immersiven, historischen Erfahrungsraum, der gleichzeitig ein Kommentar auf das moderne Russland ist.

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