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Kultur

Christa-Moering-Stipendium 2020

Das von der Landeshauptstadt Wiesbaden zum siebten Mal vergebene Christa-Moering-Stipendium ging für das Jahr 2020 an die Künstlerin Ankabuta.

Die Landeshauptstadt Wiesbaden verleiht im Andenken an die Wiesbadener Malerin und Ehrenbürgerin Christa Moering (1916 bis 2013) biennal ein Stipendium zur Förderung von Künstlerinnen und Künstlern. Für das Stipendium, das öffentlich ausgeschrieben wurde, konnten sich Kunstschaffende, deren Wohn-, Arbeits- oder Geburtsort Wiesbaden ist, bewerben. Die Jury einigte sich auf die Künstlerin Ankabuta.

Das Stipendium wurde 2009 zum ersten Mal vergeben. Zunächst richtete es sich ausschließlich an Künstlerinnen und wurde jährlich in verschiedenen kulturellen Sparten ausgelobt. Seit 2013 können sich nun alle zwei Jahre bildende Künstlerinnen und Künstler bewerben.

Stipendiatin 2020: Künstlerin Ankabuta

Zum diesjährigen ausgelobten Thema "Faszination Dekor" gingen insgesamt 14 Bewerbungen aus allen Bereichen der Bildenden Kunst ein, alle entsprachen den Richtlinien. Die Jury einigte sich nach eingehender Diskussion einstimmig auf die Künstlerin Ankabuta. Das Stipendium ist mit 10.000 Euro dotiert und mit einer Präsentation im Kunsthaus im Folgejahr verbunden.

Die Jury setzte sich aus Dr. Simone Husemann (Katholische Erwachsenenbildung), Beatrixe Klein (Frauenmuseum Wiesbaden), Kulturdezernent Axel Imholz, Dr. Peter Forster (Museum Wiesbaden) und der neuen Referatsleiterin Bildende Kunst im Kulturamt, Monique Behr, zusammen.

Ankabuta wurde 1980 in Südkorea geboren, besuchte dort zunächst die Fine Art Chung-Ang University, um anschließend an der renommierten Kunsthochschule Kassel bei Professorin Dorothee von Windheim und Professor Urs Lüthi zu studieren. Sie lebt und arbeitet in Wiesbaden. Die junge, mehrfach ausgezeichnete Künstlerin kann bereits auf eine rege Ausstellungstätigkeit zurückblicken und ist international ausgerichtet.

Ankabuta überzeugte die Jury durch die gekonnte Handhabung verschiedener künstlerischer Techniken unterschiedlicher Dimensionen in Verbindung mit durchdachten, raumgreifenden Konzepten. Als Preisträgerin des Vordemberge-Gildewart-Stipendium war sie mit einer poetischen Arbeit, in der ihre filigranen Drahtgeflechtarbeiten eine tragende Rolle spielten, in der Gruppenausstellung „eine/r aus siebzehn“ 2012 im Museum Wiesbaden zu sehen. Das Publikum des Kunsthauses Wiesbaden wird sie im nächsten Jahr mit ihrer eigens für die Kunsthalle geschaffenen Installation in den Bann ihrer künstlerischen Erzählweise ziehen.

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