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  5. Erste Ausstellung von tinyBE

"House of Dust" auf dem Kranzplatz

Auf dem Kranzplatz steht im Rahmen des Kunstprojekts "tinyBE - living in a sculpture" die bewohnbare Skulptur "House of Dust" der Künstlerin Alison Knowles, die im 3D-Druck hergestellt wurde und in der man eine Übernachtung mieten kann.

Das Projekt "tinyBE" ist als mobile Kunstplattform konzipiert, die mit neuen Skulpturen alle zwei Jahre in andere Länder weiterwandert. Künstlerinnen und Künstler schaffen in Zusammenarbeit mit Architekten, Designern, Wissenschaftlern, Studenten und Handwerkern erlebbare und funktionsfähige Skulpturen für ein breites Publikum.

Diese interdisziplinären und internationalen künstlerischen Gemeinschaftsprojekte entstehen aus einer kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Positionen zu Minimalismus, Nachhaltigkeit, Mobilität und persönlicher Freiheit in einer Wohnskulptur. Ziel ist es, die Frage "Was brauchen wir wirklich?" auf der Basis der künstlerischen Entwürfe zu stellen und in diesem Freiraum einen Dialog zu entwickeln. 

House of Dust auf dem Kranzplatz

Die bewohnbare Skulptur der Fluxus-Pionierin Alison Knowles beschäftigt sich mit dem Baustoff der Zukunft Lehm und wurde auf dem Kranzplatz in Kooperation dem Museum Wiesbaden im 3D-Druck gedruckt und mit einer feierlichen Live-Performance der amerikanischen Künstlerin am 30. Juni eröffnet.

Die Kombination aus neuartiger Technologie - 3D-Drucker zum Drucken von Behausungen - und dem direkten Bezug zum Mensch - Behausung für den Mensch zum darin Leben, Schlafen, Arbeiten - lässt das stetige Anliegen der Künstlerin real werden. Aufgrund des Bezugs, den Alison Knowles seit den 1960-er Jahren zur Stadt Wiesbaden hat, ist es schön, dass die Veranstalter ihre Arbeit für eben diesen Standort gewinnen konnten. 

Gäste aus der ganzen Welt - soweit das den Sommer über möglich sein wird - werden für "night experiences" in dem Kunstwerk empfangen und zeitweise untergebracht.

Förderung

Das gemeinnützige und spektakuläre Projekt wird von der öffentlichen Hand und privaten Sponsoren und Stiftungen getragen. Das Museumsnetzwerk umfasst sieben Museen im Rhein-Main-Gebiet mit DAM, MAK, Weltkulturenmuseum, Historisches Museum, Museum Giersch, Landesmuseum Wiesbaden, Landesmuseum Darmstadt - auch das ist bisher einmalig. Die Goethe Universität, die KfW Stiftung und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft unterstützen die Veranstaltungsreihe tinyMONDAYS, Schirmherrin ist Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin von Frankfurt.

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